Häufige Kopfverletzungen
Bundesliga-Pflicht: Untersuchungen auf Hirnverletzungen

Frankfurt/Main (dpa) - Die Bundesliga-Profis müssen sich von der neuen Saison an auf mögliche Hirnverletzungen untersuchen lassen.

Sonntag, 23.06.2019, 11:15 Uhr aktualisiert: 23.06.2019, 11:18 Uhr
DFL-Direktor Andreas Nagel will den Umgang mit Kopfverletzungen professionalisieren.
DFL-Direktor Andreas Nagel will den Umgang mit Kopfverletzungen professionalisieren. Foto: Matthias Balk

Dies geht aus einem Brief der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) an die Clubs hervor, den die «Bild am Sonntag» veröffentlicht hat. Hintergrund sind die häufiger diskutierten Kopfverletzungen im Sport.

Künftig muss demnach für jeden Erst- und Zweitliga-Profi ein so genanntes Baseline-Screening im Rahmen der jährlichen Tauglichkeitsuntersuchung durchgeführt werden. Empfohlen wird der Test auch für die Nachwuchsleistungszentren. Unterschrieben ist der Brief von Nationalmannschaftsarzt Tim Meyer, der die Kommission leitet, und von DFL-Direktor Andreas Nagel.

«Akute Kopfverletzungen sind eine Gefahr für die Sportler, dafür werden Clubs und Ärzte regelmäßig sensibilisiert», sagte Nagel der Zeitung. «Mit der verbindlichen Einführung des Baseline-Screening professionalisieren wir den Umgang mit Kopfverletzungen im Fußball weiter und schaffen einen einheitlichen Standard für Bundesliga und 2. Liga.» Der DFB empfiehlt Kopfballtraining erst ab dem 13. Lebensjahr.

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