Bundesliga-Spitzenreiter
Eberl adelt Gladbach-Coach Rose: «Eine Facette on top»

Mönchengladbach (dpa) - Der Erfolg von Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hängt nach Ansicht von Sportdirektor Max Eberl eng mit der Taktik von Trainer Marco Rose zusammen.

Mittwoch, 20.11.2019, 18:29 Uhr aktualisiert: 20.11.2019, 18:32 Uhr
Verknüpft den Gladbacher Aufschwung eng mit Trainer Marco Rose: Sportdirektor Max Eberl.
Verknüpft den Gladbacher Aufschwung eng mit Trainer Marco Rose: Sportdirektor Max Eberl. Foto: Marius Becker

«Wir haben nichts geändert, sondern eine Facette on top bekommen», sagte der 46-Jährige in einem Interview mit dem Sportnachrichten-Portal Sport1. «Dieses höhere Anlaufen, dieses mutig sein» sei für ihn die Handschrift des Trainers. «Das ist Marco Rose, das verkörpert er.» Die Fohlen führen nach elf Spieltagen die Liga an - mit vier Punkten Vorsprung vor dem Zweitplatzierten RB Leipzig.

«Natürlich ist es schön. Jetzt sind wir seit sechs Wochen auf Tabellenplatz eins und haben es mit Leistung immer wieder unterstrichen», sagte Eberl. «Wir haben auch immer wieder dem Druck Stand gehalten, dass andere Mannschaften vorgelegt haben und wir nachlegen mussten. Das haben wir immer wieder mit Bravour getan.» Aus der Tabellenführung ziehe das Team viel Selbstvertrauen.

Ein weiterer personeller Glücksfall neben Trainer Rose sei die Verpflichtung von Stürmer Marcus Thuram gewesen, sagte Eberl. «Mit ihm haben wir komplett dazu gelegt: was Körperlichkeit betrifft, was Schnelligkeit betrifft, was Dribbling betrifft, was Tore schießen betrifft.» Die Scouting-Abteilung habe einen großen Beitrag zu dem Transfer geleistet. «Wir können sehr froh sein.» Der 22 Jahre alte Sohn des französischen Weltmeisters Lilian Thuram hat bereits fünf Bundesliga-Treffer erzielt sowie vier Torvorlagen geleistet.

Große Freude empfand Eberl auch über den ersten Treffer von Verteidiger Matthias Ginter für die Nationalmannschaft am Samstag beim 4:0 im EM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland. «Dass Matzes erstes Länderspieltor hier im Borussia Park passiert, das ist schon außergewöhnlich. Es war auch außergewöhnlich schön und für einen Innenverteidiger eher untypisch.»

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