VfL-Stürmer
Ginczek kritisiert hohe Ablösesummen

Wolfsburg (dpa) - Bundesliga-Stürmer Daniel Ginczek vom VfL Wolfsburg hat die hohen Ablösesummen im modernen Profifußball kritisiert.

Dienstag, 03.12.2019, 17:36 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 17:38 Uhr
Kritisiert die hohen Ablösesummen im Fußball: Wolfsburgs Daniel Ginczek.
Kritisiert die hohen Ablösesummen im Fußball: Wolfsburgs Daniel Ginczek. Foto: Swen Pförtner

«Wenn man aus England einen jungen talentierten Spieler mit 19 oder 20 Jahren holen will, kostet der direkt mal 25 Millionen. Für einen Spieler, der vielleicht erst zwei Spiele gemacht hat», sagte der 28-Jährige in einem Interview bei bild.de. «Mittlerweile ist man mit drei oder vier Millionen ein Schnäppchen.»

Er selbst habe mit 17 Jahren «in der B-Jugend-Bundesliga 26 Tore gemacht. Wenn das heute so wäre, würden Manchester City oder Barcelona bei meinen Eltern zuhause auf dem Sofa sitzen, um mich zu verpflichten», sagte Ginczek. «Ich war damals aber froh, dass ich in die A-Jugend gekommen bin.» Der ehemalige Stürmer des VfB Stuttgart und des FC St. Pauli bestritt am Sonntag bei der 2:3-Niederlage gegen Werder Bremen sein erstes Saisonspiel nach langer Verletzungspause.

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