Bundesliga-Abstiegskampf
Werder-Aufsichtsratschef Bode: «Abstieg wäre eine Zäsur»

Bremen (dpa) - Ein Abstieg des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen hätte laut Aufsichtsratschef Marco Bode deutliche Konsequenzen.

Freitag, 07.02.2020, 12:57 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 13:00 Uhr
Mit Werder Bremen mitten im Abstiegskampf: Aufsichtsradboss Marco Bode.
Mit Werder Bremen mitten im Abstiegskampf: Aufsichtsradboss Marco Bode. Foto: Jörg Sarbach

«Für uns wäre ein Abstieg auf jeden Fall eine Zäsur», sagte der frühere Nationalspieler im Gespräch mit dem «Weser-Kurier». «Aber ich finde es trotzdem wichtig, bei diesem Gedanken nicht panisch und nicht hysterisch zu werden. Auch der Worst Case wäre nicht das Ende von Werder Bremen.» 

Vor dem Duell mit Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) stehen die Norddeutschen mit lediglich 17 Punkten auf Platz 16. Aus den vergangenen 16 Ligaspielen gelangen dem vierfachen deutschen Meister nur zwei Erfolge. Neue Hoffnung gibt es an der Weser nach dem Pokal-Coup gegen Borussia Dortmund (3:2) vom vergangenen Dienstag.

Bode bestätigte zudem, dass der Club im bevorstehenden Lizenzierungsprozess die Unterlagen für beide Ligen abgeben werde. «Wir müssen uns also, wie in den letzten Jahren auch, mit allen wirtschaftlichen Fragen eines Abstiegs gedanklich auseinandersetzen», sagte Bode. Allerdings bedeute das nicht, dass die Hanseaten «einen Abstieg akzeptieren» werden. «Sondern das Gegenteil: Wir werden uns dagegen stemmen», betonte Werders Ehrenspielführer.

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