Coronavirus
Entscheidung über Derby in Mönchengladbach am Dienstag

Mönchengladbach (dpa) - Mit der Entscheidung, ob und wie das Bundesliga-Derby Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln ausgetragen werden kann, ist erst am Dienstag zu rechnen.

Montag, 09.03.2020, 12:37 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 12:40 Uhr
Mit der Entscheidung, ob und wie das Derby Gladbach gegen Köln ausgetragen werden kann, ist erst am Dienstag zu rechnen.
Mit der Entscheidung, ob und wie das Derby Gladbach gegen Köln ausgetragen werden kann, ist erst am Dienstag zu rechnen. Foto: Roland Weihrauch

«Wir werden uns morgen Mittag/Nachmittag erklären», sagte ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Sie ist die zuständige Gesundheitsbehörde für die Bundesliga-Partie, die nach einer sturmbedingten Verschiebung für diesen Mittwoch als Nachholspiel angesetzt wurde.

Es werde auf verschiedenen Ebenen miteinander gesprochen, verdeutlichte der Stadtsprecher zu den laufenden Beratungen. Dem Vernehmen nach gibt es neben einem Spiel mit und ohne Zuschauer in Mönchengladbach auch die mögliche Option, den Termin erneut zu verschieben. «Auch das wäre eine Möglichkeit», sagte Borussias Mediendirektor Markus Aretz der dpa.

Ungeachtet der Entscheidung hat Borussia Mönchengladbach interne Maßnahmen wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus getroffen. So werden alle Trainingseinheiten bis auf Weiteres hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Zudem sollen die Spieler keine Selfies mit Fans machen und auch keine Autogramme schreiben. Auch persönliche Medien-Interviews mit den Spielern wurden vorerst abgesagt. «Wir wollen die Spieler schützen», sagte Aretz.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte empfohlen, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern wegen der Coronakrise vorerst abzusagen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte daraufhin am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Anne Will» gesagt, das Spiel finde voraussichtlich ohne Zuschauer statt. «Ob sie ohne Publikum spielen oder ob sie gar nicht spielen, das muss schon der Verein entscheiden, nicht ich», sagte Laumann weiter.

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