Club gleicht Einbußen aus
Schalke-Mitarbeiter teils in Kurzarbeit

Gelsenkirchen (dpa) - Der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat für einen großen Teil seiner rund 600 Mitarbeiter Kurzarbeitergeld beantragt. Entsprechende Medienberichte bestätigte Mediendirektor Thomas Spiegel auf Anfrage.

Mittwoch, 01.04.2020, 11:49 Uhr aktualisiert: 01.04.2020, 11:52 Uhr
Verzichtet auch auf einen Teil seines Gehalts: Schalkes Vorstand Alexander Jobst.
Verzichtet auch auf einen Teil seines Gehalts: Schalkes Vorstand Alexander Jobst. Foto: Tim Rehbein

«Ja, ist richtig. Das Besondere daran ist, dass die Differenz durch die Gehaltseinbußen bei den Betroffenen vom Verein auf 100 Prozent ausgeglichen wird. Darauf hat unser Vorstand bestanden. Das ist keineswegs selbstverständlich», sagte Spiegel der Deutschen Presse-Agentur.

Möglich wurde das in der Corona-Krise durch den teilweisen Gehaltsverzicht der Fußball-Profis, des Trainer- und Betreuerteams, des dreiköpfigen Vorstands mit Alexander Jobst, Peter Peters und Jochen Schneider sowie weiterer gut bezahlter Mitarbeiter.

Bei Kurzarbeit erhalten Angestellte insgesamt nur 60 beziehungsweise 67 Prozent (mit Kindern) des ausgefallenen Netto-Gehalts. Weil der Revierclub durch die Einsparungen bei den Top-Gehältern die Zuwendungen aufstockt, muss kein von der Kurzarbeit betroffener Mitarbeiter auf Schalke finanzielle Nachteile fürchten.

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