Wolfsburg-Sportdirektor
Schäfer: 100-Millionen-Ablösen moralisch nicht vertretbar

Wolfsburg (dpa) - Sportdirektor Marcel Schäfer vom VfL Wolfsburg glaubt, dass die aktuelle Coronavirus-Krise großen Einfluss auf das Transfergeschehen im Profifußball haben wird.

Samstag, 04.04.2020, 08:21 Uhr aktualisiert: 04.04.2020, 08:24 Uhr
Als Spieler Meister, jetzt Sportdirektor beim VfL Wolfsburg: Marcel Schäfer.
Als Spieler Meister, jetzt Sportdirektor beim VfL Wolfsburg: Marcel Schäfer. Foto: Swen Pförtner

«Ich gehe davon aus, dass sich der Markt deutlich verändern wird, was vor allem die Preise angeht. Die zuletzt erreichten Dimensionen sind ganz weit weg von der Realität», sagte der 35-Jährige in einem «Bild»-Interview und ergänzte: «Wenn weltweit beispielsweise Kleinbetriebe um ihre Existenz kämpfen, ist es schwierig, teilweise dreistellige Millionen-Ablösen zu erklären. Ich halte solche Summen aus moralischer Sicht nicht für vertretbar.»

Schäfer wurde mit dem VfL als Spieler deutscher Meister und kehrte 2018 als Sportdirektor zu den Niedersachsen zurück.

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