Werder Bremen
Sahin über Krisen-Pause: «Im Kopf alles wieder bei null»

Bremen (dpa) - Aus Sicht von Werder Bremens Mittelfeldspieler Nuri Sahin kann die Zwangspause wegen der Corona-Krise für den Tabellenvorletzten der Fußball-Bundesliga auch eine Chance sein.

Dienstag, 07.04.2020, 12:50 Uhr aktualisiert: 07.04.2020, 12:52 Uhr
Hofft für Werder Bremen nach der Corona-Krise auf die Trendwende: Nuri Sahin.
Hofft für Werder Bremen nach der Corona-Krise auf die Trendwende: Nuri Sahin. Foto: Marius Becker

«Jetzt fängt im Kopf alles wieder bei null an - und keiner denkt an die sportliche Krise, sondern an die Krise, die die ganze Welt beschäftigt. Das kann auch von Vorteil sein», sagte der 31-Jährige in einem gemeinsamen Podcast des «Kicker» und von DAZN.

Unmittelbar vor der Coronavirus-Pandemie hat Sahin bei den Bremern allerdings auch eine kleine Trendwende ausgemacht. «In den letzten Wochen, wo alles noch normal war, hatte man das Gefühl, dass die Trainingsqualität steigt», sagte er. «Da war ich auch ein bisschen zuversichtlich, dass vielleicht ein kleiner Lauf kommt. Und jetzt hast du ein abruptes Stoppschild hingestellt bekommen.»

Ein Grund für die prekäre Situation der Bremer sei das große Verletzungspech. «Ich suche nicht nach Ausreden, aber unser Verletzungspech sucht seinesgleichen», sagte Sahin. «In 15, 16 Jahren Profi-Karriere habe ich sowas nicht erlebt. Wir hatten zwölf, 13 Verletzte, die gefühlt immer einen Monat raus waren. Das hat uns schon aus der Bahn geworfen.»

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