Ehemaliger Bayern-Profi
Michael Rummenigge: «Werner wäre richtig guter Einkauf»

Berlin (dpa) - Michael Rummenigge empfiehlt seinem ehemaligen Verein Bayern München die Verpflichtung von Timo Werner von RB Leipzig. Dagegen sieht der frühere Fußball-Nationalspieler einen möglichen Transfer von Leroy Sané von Manchester City skeptisch.

Freitag, 10.04.2020, 11:29 Uhr aktualisiert: 10.04.2020, 11:32 Uhr
Wäre für den FC Bayern ein richtig guter Einkauf - sagt Michael Rummenigge: Timo Werner von RB Leipzig.
Wäre für den FC Bayern ein richtig guter Einkauf - sagt Michael Rummenigge: Timo Werner von RB Leipzig. Foto: Jan Woitas

«Es hängt zwar immer alles vom Preis ab, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Bayern beide Nationalspieler holt», schrieb der 56-Jährige in einer Kolumne für «Sportbuzzer».

«Werner wäre ein richtig guter Einkauf», meinte der jüngere Bruder von Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Der 24 Jahre alte Werner würde zu Mittelstürmer Robert Lewandowski passen und könne an dessen Seite noch besser werden. Münchens Trainer Hansi Flick kann sich unter Umständen auch ein System mit zwei Spitzen vorstellen.

Zwar hält Rummenigge den wegen eines Kreuzbandrisses lange pausierenden Sané für technisch stärker und kombinationssicherer. «Werner hat sich derweil seit Saisonbeginn unglaublich verbessert und sein Spiel umgestellt», lobte er. Werner hat in Leipzig angeblich eine Ausstiegsklausel aus seinem bis 2023 laufenden Vertrag. Demnach soll er im Sommer für etwa 60 Millionen Euro wechseln dürfen.

Lange Zeit hat sich Rekordmeister Bayern intensiv um den 24-jährigen Sané bemüht. Dabei stand eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro im Raum. Rummenigge geht davon aus, dass der Ex-Schalker nach dessen Verletzung nun viel günstiger zu haben ist und nannte eine Summe zwischen 30 bis 50 Millionen Euro.

«Denn: Sanés Vertrag bei Manchester City endet 2021, danach wäre er ablösefrei. Und: Sollte die Europapokal-Sperre für City Bestand haben, braucht auch dieser Klub in Zeiten von Corona irgendwann Geld, um seine Gehälter zu bezahlen», schrieb er. City ist vom europäischen Fußball-Verband UEFA wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay für zwei Jahre aus dem Europapokal vorerst ausgeschlossen worden.

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