Corona-Krise
Völler: Mit dem Geld der Großen auch kleineren Clubs helfen

Leverkusen (dpa) - Die Hilfsaktion von Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen könnte nach Ansicht von Bayer-Sportgeschäftsführer Rudi Völler auch kleineren Fußball-Vereinen zugute kommen.

Samstag, 11.04.2020, 09:09 Uhr aktualisiert: 11.04.2020, 09:12 Uhr
Erhofft sich Solidarität für die kleineren Clubs: Leverkusens Rudi Völler.
Erhofft sich Solidarität für die kleineren Clubs: Leverkusens Rudi Völler. Foto: Rolf Vennenbernd

Die vier Branchenriesen haben angekündigt, 20 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, um die finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie bei anderen Clubs zu lindern. «Ich hätte nichts dagegen, wenn Vereine unterhalb der Zweiten Liga von der Aktion profitieren würden», sagte Völler der «Rheinischen Post».

Der Weltmeister von 1990, der am Ostermontag 60 Jahre alt wird, ist sich indes sicher, dass die Deutsche Fußball Liga die Summe vernünftig verteilen wird. Derzeit ruht der Spielbetrieb bis zum 30. April.

Das Werben um Leverkusens Nationalspieler Kai Havertz sieht Völler derzeit gelassen, sowohl Verein, Berater als auch der 20 Jahre alte Bayer-Profi gingen entspannt mit der aktuellen Situation um. «Er ist der beste deutsche Spieler der nächsten zehn Jahre und daran wird sich auch nichts ändern. Wir sind froh, dass wir ihn haben - jetzt und vielleicht auch in der nächsten Saison», sagte Völler. Der Vertrag des Offensivspielers, der vor der Saison-Unterbrechung wieder starke Leistungen gezeigt, läuft Ende Juni 2022 aus.

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