Wegen Corona-Krise
FCA-Boss Hofmann: Bundesliga künftig noch reizvoller

Augsburg (dpa) - Die Fußball-Bundesliga wird nach Einschätzung von Augsburgs Vereinspräsident Klaus Hofmann infolge der Coronavirus-Krise in den nächsten Jahren noch an Attraktivität für Spieler gewinnen.

Sonntag, 12.04.2020, 10:50 Uhr aktualisiert: 12.04.2020, 10:54 Uhr
Sieht die Corona-Krise als Chance für die Bundesliga: FCA-Boss Klaus Hofmann.
Sieht die Corona-Krise als Chance für die Bundesliga: FCA-Boss Klaus Hofmann. Foto: Stefan Puchner

Profis könnten «darauf vertrauen können, dass sie ihr Geld auch bekommen, wenn sie in Deutschland Verträge unterschreiben. Schauen Sie doch nach Italien und Spanien, wo Spielergehälter um teilweise 70 Prozent gekürzt werden, damit die Vereine überleben können. Da werden sich sicherlich viele Spieler die Finger danach abschlecken, wenn sie in der Bundesliga spielen dürfen», meinte Hofmann (52) im Interview der «Augsburger Allgemeinen» und ergänzte: «Deutschland wird für die nächsten ein, zwei, drei Jahre ein sehr attraktives Ziel für Profi-Fußballer werden.»

Hofmann rechnet nicht mit großen Kaderveränderungen bei den Bundesligisten. «Ich glaube, dass es im Sommer keine großen Umbrüche in den Kadern geben wird, sondern nur punktuelle Anpassungen. Die Spieler, die einen Vertrag haben in der Bundesliga, wollen den behalten, sie werden keinen besseren bekommen», sagte er. «Das wird wahrscheinlich auch beim FC Augsburg so sein.»

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