Bayern-Verteidiger
«Reha-Training auf der Zielgeraden»: Süle-Rückkehr naht

Die Plagerei in der Reha hat für Niklas Süle bald ein Ende. Nach seinem zweiten Kreuzbandriss erwartet der Innenverteidiger, dass er beim FC Bayern «gestärkt» zurückkommt». In den kommenden Jahren verfolgt er hohe Ziele.

Freitag, 01.05.2020, 14:01 Uhr aktualisiert: 01.05.2020, 14:04 Uhr
Schutet eifrig für sein Comeback: Bayern-Verteidiger Niklas Süle.
Schutet eifrig für sein Comeback: Bayern-Verteidiger Niklas Süle. Foto: Sven Hoppe

München (dpa) - Die Rückkehr von Fußball-Nationalspieler Niklas Süle ist beim FC Bayern München nicht mehr fern.

«Insgesamt ist alles in Ordnung. In meiner Familie sind alle gesund, ich befinde mich mit dem Reha-Training auf der Zielgeraden – auch wenn es gerade eine schwierige Zeit ist, fühle ich mich gut», sagte der 24-Jährige. Vor mehr als einem halben Jahr hatte der Innenverteidiger zum zweiten Mal einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten.

«Ich bin hundertprozentig der Meinung, dass ich nach der Reha gestärkt wieder zurückkomme. Ich werde zwar meine Zeit brauchen, aber ich zweifle nicht», sagte Süle. Einen Zeitpunkt für die Rückkehr nannte er im Mitgliedermagazin «51» nicht.

Durch die Verschiebung der EM von diesem ins nächste Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie und die Saison-Unterbrechung in der Bundesliga hat Süle beim Kampf ums Comeback weniger zeitlichen Druck. «Die Situation ist schwierig, diese Pandemie hat für uns alle ungeahnte Ausmaße angenommen. Aber ich würde lügen, wenn ich nicht zugeben würde, dass ich wichtige Zeit in der Reha gewonnen habe», sagte er. «Ich bin zwar sicher, dass ich auch beim normalen Zeitplan bei der EM gespielt hätte, aber so wurde das Zeitfenster größer.»

Süle, dessen Vertrag beim FC Bayern bis zum 30. Juni 2022 datiert ist, hat sich für die kommenden Jahre hohe Ziele gesteckt. «Ich möchte in den nächsten zwei, drei Jahren den nächsten großen Schritt machen. Und wenn die Leute dann sagen, ich gehöre zu den Besten der Welt, freue ich mich», sagte der 24-malige Nationalspieler. «Ich werde hart an mir arbeiten, dann habe ich es ganz allein in der Hand, ob ich einer der besten Innenverteidiger der Welt werde oder nicht.»

Er wolle mehr und mehr eine Führungsrolle übernehmen, sagte Süle. «Ein Kapitänstyp wie es Manuel Neuer und Thomas Müller sind oder wie es Joshua Kimmich sicherlich mal sein wird, bin ich eher nicht. Aber ich möchte mit Leistung vorneweg gehen und mit meiner Körpersprache der Mannschaft helfen», sagte der Verteidiger.

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