Coronavirus-Krise
Unions Subotic beklagt fehlendes Mitspracherecht der Spieler

Berlin (dpa) - Neven Subotic hat die aus seiner Sicht schwache Position der Fußball-Profis als Arbeitnehmer insbesondere während der aktuellen Coronavirus-Krise bemängelt.

Samstag, 09.05.2020, 22:07 Uhr aktualisiert: 09.05.2020, 22:10 Uhr
Neven Subotic steht beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag.
Neven Subotic steht beim 1. FC Union Berlin unter Vertrag. Foto: Soeren Stache

In der italienischen oder der englischen Liga sei der Spielerverband eine seriöse Instanz. Da schaue man enttäuscht auf Deutschland, sagte der 31 Jahre alte Spieler des 1. FC Union Berlin in einem Interview dem Deutschlandfunk.

«Wir haben keinen Sitz am Tisch, wir wurden nicht konsultiert», sagte Subotic. Nach seinem Wissenstand habe es keinen Einfluss von Spielern oder einer vertretenden Instanz bei den Entscheidungen um die Wiederaufnahme des Spielbetriebs gegeben.

Der Abwehrspieler, der auch lange in Diensten von Borussia Dortmund stand, hatte sich jüngst bereits in einem Interview des britischen Senders BBC skeptisch zum Saison-Neustart in einer Woche geäußert. «Ich bin kritisch, wie das alles gemanagt wurde, aber verstehe, dass es für alle eine schwierige Situation ist.»

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