Mainz-Trainer über Werdegang
Svensson: Säße ohne Heidel als Lehrer in Dänemark

Mainz (dpa) - Mainz-Chefcoach Bo Svensson verdankt seinen Weg in den Trainerberuf einem Landsmann und seinem heutigen Chef. Dies sagte der 41 Jahre alte Däne dem «Kicker».

Montag, 18.01.2021, 07:36 Uhr aktualisiert: 18.01.2021, 07:39 Uhr
Der Mainzer Trainer Bo Svensson steht an der Seitenlinie und gibt Anweisungen an seine Spieler.
Der Mainzer Trainer Bo Svensson steht an der Seitenlinie und gibt Anweisungen an seine Spieler. Foto: Guido Kirchner

«Ich wollte studieren, vielleicht als Lehrer mit jungen Menschen arbeiten. Wäre Kasper Hjulmand nicht gekommen und Christian Heidel nicht da gewesen, säße ich wahrscheinlich als Lehrer in Dänemark», sagte Svensson in dem Gespräch, das am Sonntagabend bereits in Auszügen online veröffentlicht wurde. 

Svensson ist seit Anfang Januar Trainer der Rheinhessen, spielte früher auch als Profi bei dem Club. Sportvorstand Heidel, der damals schon in sportlicher Verantwortung bei den 05ern war, holte den ehemaligen Profi nun als Chefcoach nach Mainz.

Gewundert hat sich der neue Trainer im Herbst über den Streik, der schlussendlich Achim Beierlorzer den Job beim FSV Mainz gekostet hat. «Bevor ich damals davon gehört habe, hatte ich mir nicht vorstellen können, dass bei Mainz 05 ein Streik passieren kann. Es ist das Gegenteil von dem Bild, das ich von dem Club im Kopf habe», sagte Svensson.

© dpa-infocom, dpa:210117-99-63669/3

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