Wegen Corona-Krise
Bayerns Hernandez glaubt nicht an Champions-League-Abschluss

München (dpa) - Weltmeister Lucas Hernandez vom FC Bayern glaubt wegen der Corona-Krise nicht mehr daran, dass die Champions League in dieser Saison zu Ende gespielt werden kann.

Montag, 13.04.2020, 11:41 Uhr aktualisiert: 13.04.2020, 11:44 Uhr
Glaubt nicht an ein reguläres Ende der Fußball-Königsklasse: Bayerns Lucas Hernandez.
Glaubt nicht an ein reguläres Ende der Fußball-Königsklasse: Bayerns Lucas Hernandez. Foto: Tom Weller

Das sagte der Franzose der Sport-Tageszeitung «L'Équipe» am Wochenende. Wegen der Pandemie wird derzeit in Europa kein Fußball mehr gespielt, die Partien der Königsklasse sind auf unbestimmte Zeit verschoben worden. «Man muss Realist sein. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, die Champions League abzuschließen, vor allem wenn man die Ligen vorzieht.»

Bevor eine Fortsetzung des Europapokals ins Auge gefasst wird, wollen die nationalen Ligen ihre jeweiligen Meisterschaften sichern. In der Bundesliga fehlen neun Spieltage. «Das ist machbar», sagte Hernandez.

Der 24 Jahre alte Abwehrspieler gab er zu bedenken, dass viele unter dem Coronavirus leidende Länder betroffen sind. «Es wird schwer, dass alle gleichzeitig loslegen können, dass alle gleich fit sind oder dass man einfach nur Kontakt haben sowie nach Italien, Spanien, England oder Frankreich reisen darf», sagte Hernandez.

Der Fußballer unterstrich, er habe «ein unglaubliches Verlangen nach dem Ball. Aber das hat jetzt keine Priorität, auch wenn mir der Fußball furchtbar fehlt. Das ist meine Leidenschaft, mein Job.» Sein Sport aber «ist in diesen Zeiten nebensächlich».

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