Spiel in Budapest
Ceferin: Europäischer Supercup wichtiger «Pilottest»

Nyon (dpa) - UEFA-Chef Aleksander Ceferin sieht im europäischen Supercup zwischen dem FC Bayern München und dem FC Sevilla mit Zuschauern einen wichtigen Test in der Corona-Krise.

Dienstag, 08.09.2020, 18:04 Uhr aktualisiert: 08.09.2020, 18:06 Uhr
Erhofft sich vom europäischen Supercup wichtige Erkenntnisse: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.
Erhofft sich vom europäischen Supercup wichtige Erkenntnisse: UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. Foto: Laurent Gillieron

«Unsere nächste Herausforderung ist, den wichtigsten Teil unseres Spiels, die Fans, in die Stadien zurückzubringen», sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union in einer Rede bei der Generalversammlung der Europäischen Clubvereinigung ECA. Aktuell sei dies in den Qualifikationen für Champions League und Europa League wegen der unterschiedlichen Lage in den Ländern der Teilnehmer und dem Format ohne Hin- und Rückspiel nicht möglich.

Aus diesem Grund kommt dem Duell von Königsklassen-Champion München und dem Europa-League-Sieger Sevilla am 24. September in der ungarischen Hauptstadt eine besondere Bedeutung zu. Der Supercup sei «ein Pilottest, aus dem wir nützliche Lehren ziehen können, was getan werden muss für die Saison - immer im Hinterkopf, dass die Protokolle und Entscheidungen der Regierungen strikt befolgt werden müssen», sagte Ceferin.

Die Kapazität der rund 67.000 Zuschauer fassenden Puskás Arena soll nach Angaben der Uefa zu 30 Prozent ausgelastet werden. Beiden Teams stehen jeweils 3000 Tickets zu. Für die Zuschauer gelten neben den bekannten Maßnahmen wie Tragen einer Gesichtsmaske, Hände desinfizieren und Abstand halten weitere strenge Sicherheits- und Hygieneauflagen wegen der Corona-Pandemie. So wird bei jedem Stadionbesucher Fieber gemessen.

Für die Einreise nach Ungarn müssen sich Ticketinhaber bei ihrer Ankunft einer obligatorischen medizinischen Untersuchung unterziehen. Außerdem wird die Vorlage eines negativen Corona-Tests in englischer oder ungarischer Sprache verlangt, der nicht älter als 72 Stunden ist.

© dpa-infocom, dpa:200908-99-477425/5

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