Hochrisikogebiet Ungarn
Derzeit keine Auswirkungen auf RB-Spiel

Budapest (dpa) - RB Leipzig rechnet nach der Einstufung von Ungarn als Hochrisikogebiet nicht mit Auswirkungen für das Champions-League-Spiel in der kommenden Woche in Budapest gegen den FC Liverpool.

Freitag, 05.03.2021, 15:33 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 15:36 Uhr
Ein Blick in die Puskas Arena mit leerer Tribüne in Budapest.
Ein Blick in die Puskas Arena mit leerer Tribüne in Budapest. Foto: Marton Monus

Eine Ausnahmeregelung in der sächsischen Coronaschutzverordnung besagt, dass «Personen, die zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung internationaler Sportveranstaltungen oder Teilnahme daran durch das jeweilige Organisationskomitee akkreditiert werden» keine Konsequenzen wie eine längere Quarantäne befürchten müssen.

Demnach steht einer Austragung des Spiels nach dpa-Informationen aktuell nichts im Wege. Das könnte sich jedoch ändern, wenn Ungarn als Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden würde.

Das Robert Koch-Institut wies Ungarn am Freitagmittag als «Hochinzidenzgebiet» aus. Am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) soll der Fußball-Bundesligist zum Achtelfinal-Rückspiel in Budapest gegen Liverpool antreten. Die Partie war wegen der Reisebeschränkungen von England in die ungarische Hauptstadt verlegt worden. Schon das Hinspiel hatte in der Puskas Arena stattgefunden.

Trainer Julian Nagelsmann reagierte am Freitag inmitten der Vorbereitungen für das Bundesligaspiel beim SC Freiburg etwas überrascht auf Fragen nach möglichen Auswirkungen für sein Team aufgrund der neuen Einstufung von Ungarn. «Keine Ahnung, mehr kann ich nicht sagen. Ich entscheide da eh nichts, ich weiß es nicht. Sorry, unbefriedigende Antwort von mir, das kennt man sonst nicht von mir. Ich weiß wirklich nichts dazu», sagte der Coach während einer Pressekonferenz. Die Europäische Fußball-Union äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht.

In England kann die Partie nicht stattfinden, da die RB-Profis nach einer Rückkehr für zwei Wochen in Quarantäne gemusst hätten. Liverpool hatte das Hinspiel 2:0 gewonnen.

Sowohl Leipzig als auch Liverpool hatten sich nach dem ersten Aufeinandertreffen sehr positiv über den Spielort Budapest geäußert. Der Club von Jürgen Klopp hatte zuvor noch andere Alternativen geprüft, aber Stadien in Rotterdam und in Udine standen letztlich nicht zur Verfügung.

© dpa-infocom, dpa:210305-99-703512/3

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