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Nach Orkanwarnung: Stürmt Eintracht ins Achtelfinale?

Nach dem Abflauen des Sturms wird Eintracht Frankfurt mit einem Tag Verspätung in das entscheidende Rückspiel der Europa League bei Red Bull Salzburg gehen. Die Chancen auf das Achtelfinale stehen nach dem 4:1 vor einer Woche gut.

Freitag, 28.02.2020, 08:34 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 08:38 Uhr
Wegen einer Orkanwarnung wurde das Spiel von Eintracht Frankfurt bei Red Bull Salzburg um einen Tag verlegt.
Wegen einer Orkanwarnung wurde das Spiel von Eintracht Frankfurt bei Red Bull Salzburg um einen Tag verlegt. Foto: Uwe Anspach

Salzburg (dpa) - Für Eintracht Frankfurt hat die Verlegung des Europa-League-Rückspiels bei Red Bull Salzburg um einen Tag auf den heutigen Freitag (18.00 Uhr/DAZN und Nitro) zumindest einen Vorteil.

Die Ruhepause nach der 1:2-Pleite am Montag in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin verlängerte sich um 21 Stunden. Ob sich nach der Verlegung der Zwischenrundenpartie wegen einer Sturmwarnung in den nächsten Wochen die Terminhatz weiter zuspitzt, hängt nun von der Deutschen Fußball Liga ab.

Die DFL will prüfen, ob es mögliche Ausweichtermine für die am Sonntagabend um 18.00 Uhr angesetzte Partie der Hessen bei Werder Bremen gibt. Entschieden werden soll laut des Verbandes über eine mögliche Neuansetzung noch heute.

Die Eintracht muss zwar mit Verspätung um den Einzug in das Achtelfinale kämpfen, hat aber nach dem 4:1-Hinspielerfolg gute Aussichten. Da die Auslosung für die Runde der letzten 16 Clubs bereits heute um 13.00 Uhr in Nyon stattfindet, wird die Eintracht im Falle des Weiterkommens schon vor dem Anpfiff wissen, wer der Gegner ist.

Für die Begegnung in Salzburg kündigte Trainer Adi Hütter wieder Personalveränderungen an, nachdem er gegen Berlin einige Stammkräfte wie Sebastian Rode, Djibril Sow oder Almamy Touré geschont hatte. Abgesehen von Stürmer Bas Dost und Mittelfeldakteur Mijat Gacinovic meldete Hütter «fast alle Mann an Bord». Nach seiner Gelbsperre im Hinspiel wird Innenverteidiger Martin Hinteregger wieder in der Startelf stehen. Ob dies auch für den dreifachen Torschützen des ersten K.o.-Spiels gegen Salzburg, Daichi Kamada, gilt, ließ der Coach offen.

Hütter kündigte trotz des 4:1-Vorsprungs an, den Erfolg auch mit «Nadelstichen» in der Offensive suchen und nicht nur verteidigen zu wollen. Falls es seinen Eintracht-Profis gelingen sollte, ähnlich stark wie im Hinspiel aufzutreten, sei er «hundertprozentig überzeugt», ins Achtelfinale zu kommen.

Allerdings ist Red Bull Salzburg für seine Heimstärke bekannt: Der österreichische Meister gewann die jüngsten sieben Heimspiele in der Europa League. Und: Im Viertelfinale 2018 gelang nach einem 2:4 im Hinspiel bei Lazio Rom mit einem 4:1-Heimsieg noch das Weiterkommen.

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