Europa League
FC Sevilla und Wolverhampton im Viertelfinale

Duisburg (dpa) - Rekordsieger FC Sevilla steht im Viertelfinale der Europa League. Die Spanier setzten sich im K.o.-Achtelfinale von Duisburg gegen den italienischen Fußball-Erstligisten AS Rom mit 2:0 (2:0) durch.

Donnerstag, 06.08.2020, 23:10 Uhr aktualisiert: 06.08.2020, 23:14 Uhr
Sevillas Youssef En-Nesyri (r) jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 gegen AS Rom mit einem Teamkollegen.
Sevillas Youssef En-Nesyri (r) jubelt nach seinem Treffer zum 2:0 gegen AS Rom mit einem Teamkollegen. Foto: Bernd Thissen

Wegen der Corona-Pandemie hatte im März kein Hinspiel zwischen den beiden Mannschaften stattfinden können, so dass nur ein Spiel zur Entscheidung führte. In der nächsten Runde trifft Sevilla am 11. August (21.00 Uhr) auf die Wolverhampton Wanderers, die ihr Rückspiel mit 1:0 (1:0) gegen Olympiakos Piräus gewannen.

Sergio Reguilón (22.) brachte den fünfmaligen Titelträger des Wettbewerbs in der fast menschenleeren Duisburger Arena in Führung. Youssef En-Nesyri erhöhte kurz vor der Pause (44.). Roms Gianluca Mancini sah in der Nachspielzeit nach einem Foulspiel die Rote Karte (90.+10).

Sevilla erwischte den besseren Start. Abwehrspieler Jules Koundé scheiterte nach einer Ecke per Kopf an der Latte (12.). Regulión traf zehn Minuten später nach schönem Solo. Rom hatte im Anschluss große Mühe, den Gegner entscheidend unter Druck zu setzen - und ließ sich auskontern. Das zweite Sevilla-Tor fiel nach einem schnellen Spielzug mit zwei Pässen, die Vorlage gab Außenstürmer Lucas Ocampos.

Nach der Pause versuchte Rom, auf den Anschlusstreffer zu drängen, schaffte es dabei aber nicht, sich viele zwingende Chancen zu erspielen. Stattdessen traf in der 73. Minute Koundé für Sevilla ins Tor der Römer, Schiedsrichter Björn Kuipers (Niederlande) gab den Treffer aber wegen einer Abseitsstellung nicht. Éver Banega scheiterte mit einem Freistoß an der Latte (90.+1).

Wolverhampton und Piräus hatten sich im Hinspiel 1:1 getrennt. Raúl Jiménez traf aber bereits früh in der ersten Halbzeit per Foulelfmeter (9.). Die Griechen wurden in der Folge zwar stärker, ein Tor gelang aber nicht mehr. Ein vermeintlicher Treffer von Mady Camara wurde nach Einsatz des Videobeweises wegen einer vorausgegangenen Abseitsstellung nicht gegeben (28.).

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