96-Aufsichtsratsvorsitzender
Altkanzler Schröder verteidigt Özil in der Erdogan-Affäre

Hannover (dpa) - Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat den zurückgetretenen Nationalspieler Mesut Özil in der Affäre um dessen Fotos mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Schutz genommen.

Dienstag, 28.08.2018, 14:41 Uhr aktualisiert: 28.08.2018, 14:44 Uhr
Gerhard Schröder bei seinem Besuch der Nachwuchsakademie von Hannover 96.
Gerhard Schröder bei seinem Besuch der Nachwuchsakademie von Hannover 96. Foto: Ole Spata

Bei einem Besuch des Nachwuchsleistungszentrums von Hannover 96 kritisierte der 74-jährige Aufsichtsratsvorsitzende des Vereins auch den Umgang des Deutschen Fußball-Bundes mit diesem Thema. «Ich denke, es hat zu wenig Verständnis für Mesut Özil gegeben», sagte Schröder in einem Sky-Interview. «Nach meiner Auffassung hat er mit diesem Foto kein politisches Statement abgeben wollen. Ich hätte damals empfohlen: Das Ganze tiefer hängen.»

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