Zentralquartier
DFB-Teams sollen sich künftig in Akademie vorbereiten

Frankfurt/Main (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft soll sich nach dem Bau der Akademie in Frankfurt am Main zukünftig dort auf ihre Länderspiele vorbereiten.

Freitag, 29.03.2019, 15:08 Uhr aktualisiert: 29.03.2019, 15:12 Uhr
Soll zentrales Quartier der deutschen Nationalteams werden: Die DFB-Akademie in Frankfurt/Main.
Soll zentrales Quartier der deutschen Nationalteams werden: Die DFB-Akademie in Frankfurt/Main. Foto: kadawittfeldarchitektur

«Zielsetzung ist schon, die Nationalmannschaften im Training hier zu haben. Das ist definitiv das Ziel», sagte Akademie-Leiter Tobias Haupt. Der Spatenstich für die Akademie ist für Anfang Mai geplant, bis Ende 2021 soll das DFB-Bauprojekt fertiggestellt sein.

Bisher bereiten sich die A-Nationalteams von Männern und Frauen sowie die U-Nationalmannschaften meist in der Nähe der jeweiligen Heimspielorte vor. Die neu gebaute Akademie soll in der Zukunft ermöglichen, dass sich mehrere Teams gleichzeitig in Frankfurt auf Spiele vorbereiten. Sie soll auf «inhaltlich fundierte Weise offen» sein, erklärte Haupt. 

Andere Top-Nationen wie Weltmeister Frankreich, Spanien oder Belgien bereiten sich schon länger in ihren Zentren auf Qualifikations- oder Freundschaftsspiele vor. Franzosen und Engländer wollen bei der EM 2020 dort auch ihr Turnier-Quartier beziehen.

Zudem sieht Hauptdie Akademie als eine «Riesenchance» für den DFB. «Es ist einzigartig im globalen Fußball. Kein Verband hat das ganze Wissen an einem Ort gebündelt. Diesen Ansatz gibt es bislang noch nicht», sagte Haupt und ergänzte: «Wenn wir 2021 das Gebäude fertig haben, dann haben wir ein Pfund in der Hand, dass es uns ermöglicht, uns auch langfristig in der Weltspitze wieder aufzuhalten.» Dies war im vergangenen Jahr mit dem WM-Vorrundenaus der Nationalmannnschaft in Russland sowie dem Achtelfinal-Aus der letzten drei deutschen Champions-League-Teams anders.

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