Verletzungspause 2018
Neuer bekennt: «Hinter vielem stand ein Fragezeichen»

Berlin (dpa) - Auswahl-Torhüter Manuel Neuer hat zugegeben, dass er in der langen Verletzungspause vor der WM 2018 in Russland lange Zeit nicht so entspannt und selbstsicher auftreten konnte, wie es ihm derzeit wieder möglich ist.

Sonntag, 13.10.2019, 08:38 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 08:42 Uhr
Bangte um die Fortsetzung seiner Karriere: Nationalkeeper Manuel Neuer.
Bangte um die Fortsetzung seiner Karriere: Nationalkeeper Manuel Neuer. Foto: Federico Gambarini

«Weil ich unter Zeitdruck stand. Ob ich es schaffen würde, fit zu werden für die Weltmeisterschaft in Russland», begründete der Bayern-Profi im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

«Und unter dem Druck, ob ich überhaupt wieder Fußball spielen könnte. Auch das war in Anbetracht meiner Verletzungsgeschichte fraglich. Hinter vielem stand ein großes Fragezeichen», räumte Neuer ein. «Aber ich habe es geschafft. Das war eine der höchsten Hürden, die ich in meinem Leben genommen habe», sagte der Torhüter, der wegen zweimal gebrochenen Mittelfußknochens fast ein Jahr mit dem Training pausieren musste. Die Unsicherheit habe bis zum ersten Spiel gegen Österreich eine Woche vor der WM angedauert, sagte Neuer.

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