Rüdiger kommt später
Löw mit nur 14 Spielern beim ersten Training

Köln (dpa) - Antonio Rüdiger wird wie schon neun andere Spieler erst später zur deutschen Fußball-Nationalmannschaft dazustoßen.

Montag, 05.10.2020, 18:33 Uhr
Bundestrainer Joachim Löw und Assistenztrainer Marcus Sorg beobachten das Training der Nationalmannschaft im Südstadion.
Bundestrainer Joachim Löw und Assistenztrainer Marcus Sorg beobachten das Training der Nationalmannschaft im Südstadion. Foto: Federico Gambarini

Der 27 Jahre alte Verteidiger des FC Chelsea ist von Bundestrainer Joachim Löw für den Montag noch freigestellt worden, teilte der DFB am Abend mit. Rüdiger war am letzten Tag des aktuellen Transferfensters mit einem Vereinswechsel in Verbindung gebracht worden. Damit absolvierte Löw am Montag das erstes Training vor dem anstehenden Länderspiel-Dreierpack nur mit 14 Spielern.

Neben den acht Stammkräften um Kapitän Manuel Neuer, die erst am Dienstag in Köln anreisen sollen und für das Test-Länderspiel am Mittwoch gegen die Türkei nicht vorgesehen sind, fehlten im Südstadion von Fortuna Köln somit 14 weitere Akteure aus dem von Löw berufenen 28-köpfigen Kader.

Rüdigers Vereinskollege Timo Werner vom FC Chelsea laboriert an einer Erkältung, der Bundestrainer hofft noch auf eine schneller Genesung beim Ex-Leipziger. Torwart Bernd Leno (FC Arsenal) sowie die Feldspieler Robin Gosens (Atalanta Bergamo), Niklas Stark (Hertha BSC) und Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) absolvierten nur eine Regenerationseinheit im Kölner Teamhotel, da sie am Sonntag mit ihren Clubs noch gespielt hatten.

Die Corona-Tests bei allen am Montag angereisten Spielern fielen negativ aus. Nach dem Freundschaftsspiel gegen die Türkei tritt das Löw-Team am Samstag in der Nations League in Kiew gegen die Ukraine und drei Tage später wieder in Köln gegen die Schweiz an.

© dpa-infocom, dpa:201005-99-836047/2

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