Gruppenphase im März
Kuntz erwartet schwierige U21-EM und hofft auf K.o.-Phase

Berlin (dpa) - Nationaltrainer Stefan Kuntz will die Erwartungen an seine U21-Fußballer bei der zweigeteilten EM im kommenden Jahr nicht zu hoch ansetzen.

Donnerstag, 17.12.2020, 10:48 Uhr aktualisiert: 17.12.2020, 10:50 Uhr
Zieht ein positives Fazit des U21-Jahres 2020: Bundestrainer Stefan Kuntz.
Zieht ein positives Fazit des U21-Jahres 2020: Bundestrainer Stefan Kuntz. Foto: Swen Pförtner

«Ich hoffe und wünsche mir, dass wir uns die K.o.-Phase der U21-EM erarbeiten können», sagte der 58-Jährige «ran.de». Bei der vorigen EM 2019 sei Platz eins oder zwei in der Gruppe das klare Ziel gewesen. «Jetzt würde ich die Erwartungshaltung deutlich niedriger einstufen.» In der Gruppenphase trifft die DFB-Auswahl auf Mitfavorit Niederlande, Rumänien und Ungarn, das wie Slowenien als Gastgeber direkt für das Turnier qualifiziert war.

Die Gruppenphase wird im März gespielt, die K.o.-Partien Anfang Juni. «Im März geht es für uns darum, die Abi-Feier für den Juni vorzubereiten. Wir können das Abi dann mit 3,5 oder 4 machen und sind raus, oder aber - um es passend zur Gruppenplatzierung zu sagen - mit 1 oder 2. Dann hätten wir im Juni noch eine schöne Abi-Feier vor uns», sagte Kuntz schmunzelnd zu dem ungewöhnlichen Modus. In der Gruppe sieht der Coach die Niederlande als «klaren Favoriten». Der Gruppenerste und -zweite qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Zum Abschluss des Corona-Jahres zog Kuntz für sein junges Team ein positives Fazit. Die schwierige Situation mit einem Corona-Fall im Team habe seine Auswahl «sensationell gemeistert», lobte er. «Dieses Jahr war für mich die Bestätigung, dass die Basis von allem der Teamgeist ist. Wenn der stimmt, ist man auch flexibel. Genau diese Art von Flexibilität ist in meinen Augen ein neues Qualitätsmerkmal.»

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