Freiburg-Coach
Unverständlich und verrückt: Streichs Schieri-Schelte

Gelsenkirchen (dpa) - Christian Streich und die Schiedsrichter - eine ganz besondere Beziehung. Das war auch beim 0:0 des SC Freiburg auf Schalke so. Mit zwei Entscheidungen konnte sich der 53 Jahre alte Coach gar nicht anfreunden.

Sonntag, 17.02.2019, 10:23 Uhr
Haderte auf Schalke mit den Schiedsrichter-Entscheidungen: Freiburg-Coach Christian Streich.
Haderte auf Schalke mit den Schiedsrichter-Entscheidungen: Freiburg-Coach Christian Streich. Foto: Ina Fassbender

Gelb-Rot für Christian Günter fand Streich «unverständlich» und «verrückt». Der Platzverweis in der Nachspielzeit hatte für den Ausgang der Partie zwar keine Bedeutung, aber nun fehlt der Linksverteidiger den Badenern gegen Augsburg.

Schlimmer zu ertragen war für Streich, dass Referee Frank Willenborg seinem Team in der 81. Minute erst einen Handelfmeter zusprach, den Strafstoßpfiff nach Intervention der Video-Assistenten Harm Osmers und Tobias Reichel und eigenem Bilder-Studium aber wieder zurücknahm. Schalkes Omar Mascarell war bei einer Rettungsgrätsche nah der Außenlinie der Ball an den Arm gesprungen.

So war es nichts mit der Chance zum SC-Siegtreffer. Nach Streichs Ansicht hätte Köln sich laut Regelwerk gar nicht einschalten dürfen, weil es «keine klare Fehlentscheidung» war. «Aber scheinbar ist es nicht so - kompliziert», sagte Streich fast verzweifelt. Markus Merk pflichtete ihm bei. Er sei «erstaunt, dass der Videoassistent eingegriffen» habe, meinte der Schiedsrichterexperte von Sky. «Es ist Fakt, dass es keine klare Fehlentscheidung war.»

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