Do., 21.06.2018

Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres Tingelhoff setzt sich die Krone auf

Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres: Tingelhoff setzt sich die Krone auf

Ehre, wem Ehre gebührt: (vorne von links) Marc Klein (2. Platz), Britta Stein (3. Platz), Eva Tingelhoff (1. Platz), Moritz Knemeyer (3. Platz Torjäger); (dahinter von links) Marc Zahlmann (Verlagsleiter), Thomas Rellmann (Moderator), Marco Antwerpen (SCP-Coach), Bernd Homann (Leiter Kommunikation Agravis), Johannes Branderhorst (Fairplay-Preisträger), Henner Henning (Moderator), Luca Steinfeldt (1. Platz Torjäger) und Nick Rensing (2. Platz Torjäger, stellvertretend für Mike Liszka).   Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Tini Dircks hatte 2016 den Anfang gemacht, Daniela Karmann vor zwölf Monaten nachgelegt – und nun setzte Eva Tingelhoff die Serie fort und gewann als dritte Frau am Stück die „Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres“. Ein lupenreiner Hattrick der Kickerinnen.

Von Henner Henning

2224 Stimmen sind bei der fünften Auflage der Wahl, die einmal mehr das Portal 11 Flemmer ausgerichtet und die der Hauptsponsor Agravis Raiffeisen AG erneut unterstützt hat, eingegangen. 595 davon, gleichbedeutend mit 26,75 Prozent, fielen auf Tingelhoff, die gleich aus drei Vereinen Unterstützung erhielt. Von GW Amelsbüren, wo sie in der Bezirksliga Fußball spielt. Vom UFC Münster, bei dem sie ihrer Futsal-Leidenschaft frönt. Und nicht zuletzt von den Laufsportfreunden Münster, deren Farben sie auf den Laufstrecken vertritt. Reichlich Programm für die 28-jährige Apothekerin, die in der vergangenen Saison besonders mit dem UFC erfolgreich war. Meisterschaft und Pokal gewann Tingelhoff mit dem Team von Trainer Eike Wessels, das Mitte Juli als Deutscher Hochschulmeister bei den Eusa-Games in Portugal antreten wird. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, so überrascht bin ich. Das ist der Wahnsinn“, rang die Siegerin um Worte.

Hinter Tingelhoff, die für ihren Sieg einen Pokal und eine Prämie in Höhe von 1000 Euro bekam, folgte Marc Klein auf Platz zwei. Der Torwart, der in der laufenden Saison beim Bezirksligisten VfL Wolbeck zum Kapitän aufgestiegen ist, kratzte an der 20-Prozent-Marke, scheiterte mit 439 Stimmen letztlich nur knapp daran. Seiner Freude über die Platzierung und den Scheck über 750 Euro aber tat dies keinen Abbruch.

Glücklich war auch Britta Stein (Wacker) als Dritte. Zwar konnte sie nicht in die Fußstapfen ihrer Teamkollegin Dircks treten, mit 0,63 Prozent Vorsprung vor Felix Knülle (FC Münster 05) aber rettete sie Rang drei – und sicherte sich so 500 Euro.

Ins Rampenlicht der Hafenarena – im dortigen Vip-Raum fand die Ehrung mit mehr als 150 geladenen Gästen statt – durfte auch Johannes Branderhorst (SV Mauritz) treten. Für sein hohes soziales Engagement, mit dem er seit über zwei Jahrzehnten den Verein zur Förderung krebskranker Kinder unterstützt, erhielt er den von der Agravis Raiffeisen AG ausgelobten Fairplay-Preis und einen Scheck über 500 Euro, den Branderhorst selbstredend an den Verein weiterreichte. Ein weiterer Volltreffer. Für die sorgte Luca Steinfeldt in der abgelaufenen Saison reichlich. 25 Tore gelangen ihm in der Westfalenliga für den SC Preußen Münster II – Platz eins im Torjägerpokal vor den Kinderhausern Mike Liszka und Moritz Knemeyer.

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