Fr., 11.05.2018

Wahl Fußballer des Jahres Marc Klein: „Damit hätte ich so nicht gerechnet“

Marc Klein

Marc Klein Foto: Alex Piccin

Münster - 

Einen rasanten Aufstieg hat Marc Klein beim VfL Wolbeck hingelegt. Im ersten Seniorenjahr ging es aus der A-Liga hoch in die Bezirksliga, nach dem Sprung in den Mannschaftsrat wurde der 21-Jährige auch Kapitän des VfL – und zu guter Letzt ist er ein Kandidat bei der Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres.

Von Henner Henning

Er ist der Rückhalt des VfL Wolbeck und seit einigen Wochen auch der Kapitän des Bezirksligisten. Allein diese Tatsache unterstreicht die Wichtigkeit des 21-jährigen Auszubildenden, der im Herbst ein Studium (Kommunikationsmanagement) beginnen will. Am Brandhoveweg entwickelte sich der Hiltruper, der seine Jugend beim TuS verbrachte, im Eiltempo zur Führungskraft und überraschte sich damit vielleicht sogar selbst ein bisschen.

Im ersten Senioren-Jahr gleich mit dem VfL in die Bezirksliga aufgestiegen, nun zum Kapitän geworden und dazu auf dem Weg zum Klassenerhalt. Die vergangenen Monate hätten schlimmer laufen können, oder?

Marc Klein: Das stimmt wirklich. Die Entwicklung in den letzten beiden Jahren ging sehr schnell, damit hätte ich so nicht gerechnet.

Als Ihr Teamkollege Daniel Bothen im Laufe der Saison das Kapitänsamt niedergelegt hatte, übernahmen Sie die Binde. Wie groß war die Überraschung, als Trainer Alois Fetsch Sie gefragt hat?

Klein:Sehr groß, ich war echt überrascht. Das war ich auch schon, als ich zu Saisonbeginn in den ­Mannschaftsrat gekommen bin. Es freut mich, dass mir der Trainer die Rolle als Kapitän zutraut.

Und als guter Kapitän gehen Sie voran, stellten sich am Donnerstag beim Nachholspiel in Ibbenbüren gar mit einer Verletzung ins Tor . . .

Klein: Das musste sein, es war ein wichtiges Spiel. Ich hatte mir im Training den Oberschenkel gezerrt, hatte leichte Schmerzen. Aber es ging.

Was macht Sie sicher, dass Sie mit dem VfL die Klasse halten?

Klein: Wir haben jetzt wieder alle Mann an Bord, die Verletzten und Gesperrten sind zurück. Und zudem ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft sehr gut. Das spricht für sich und für uns.

Erst der Klassenerhalt, dann Fußballer des Jahres in Münster?

Klein: Das wäre natürlich schön. Aber dass ich überhaupt nominiert wurde, ist schon eine tolle Sache. Schauen wir mal, was passiert.



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