Di., 15.05.2018

Wahl Fußballer des Jahres Felix Knülle: "Daniel Alpmann spielt die Saison seines Lebens"

Wahl Fußballer des Jahres: Felix Knülle: "Daniel Alpmann spielt die Saison seines Lebens"

Nominiert: Felix Knülle (l.) Foto: Mario Lacroix

Münster - 

Dem Ruf der Sportstudenten macht Felix Knülle alle Ehre. Mit Fußball allein ist es für ihn nicht getan, den süßen Dingen des Lebens ist der gebürtige Warsteiner dennoch nicht abgeneigt. Seit 2012 ist der 26-Jährige in Münster, seit 2016 spielt er für den FC Münster 05 – und das als Torjäger höchst erfolgreich.

Von Thomas Rellmann

Wie kommt der Sauerländer in den Gievenbecker Vorort, um zu kicken?

Unser Kapitän Leo Ricken hat mich damals mitgenommen. Ihn hatte ich schon im ersten Semester beim Beachvolleyball kennengelernt. Bis ich zu Nullfünf kam, habe ich noch in der Heimat für den TuS Warstein II gespielt – aber die Mannschaft wurde irgendwann zurückgezogen nach dem Aufstieg in die A-Liga. Zum Schluss haben wir da nur noch zu zehnt oder elft mit Altherren auf dem Platz gestanden, ich musste sogar Sechser spielen. Da wurde es mir zu stressig, immer hin und her zu fahren. Mit Patrick Blanke-Schelle habe ich mir dann einen Club gesucht.

Und da lag Nullfünf mit dem Studenten-Image ja nahe und vermutlich gleich vor der Tür ...

Nee, ich muss immer von der Warendorfer Straße rüber radeln. Aber ist ja gut für die Fitness.

Mit der haben Sie aber nicht wirklich Probleme?

Ballsporttechnisch bin ich gut aufgestellt, ja. Und durch das Studium habe ich jetzt auch Zugang zu Turnen oder Gymnastik und Tanz. Ja, man lernt an der Uni schon seinen Körper kennen. Das hilft einem, egal bei welcher Sportart.

Ihr Team spielt eine sorgenfreie Saison. Auch ein Verdienst des neuen Trainers Roland Böckmann?

Ja. Allein weil sein Vorgänger Daniel Alpmann den Kopf frei hat und die Saison seines Lebens spielt. Aber Rolo hat auch eine gute Ansprache, nimmt uns mit. Dazu kommt, dass unser Betreuers Holger Topmöller sich um alles kümmert. So organisiert war der Verein noch nie. Es gibt sogar immer Kaffee und Kuchen.

Sind Sie mit der Nullfünf-Familie im Rücken nun ein Favorit bei der Wahl?

Rein fußballerisch gibt es bessere. Ich bin oft der, der richtig steht. Aber ich kenne viele Nullfünfer, bin Tennis-Trainer beim Hochschulsport, kenne einige Sportstudenten und auch die drei ehemaligen Nominierten von BW Aasee: Enno Stemmerich, Torben Bucksteeg und Gerrit Borgers. Mal sehen, was geht.



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