Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres
Daniel Golparvari: „Das Kollektiv macht uns stark“

Münster -

Bis zum vergangenen Sommer kannte Daniel Golparvari nur einen Verein: den 1. FC Gievenbeck. Doch dann wechselte der Zehner zu Concordia Albachten und war ein wichtiger Faktor beim Aufstieg des A-Ligisten – und ist daher auch ein Kandidat bei der Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres.

Dienstag, 07.05.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 08.05.2019, 09:50 Uhr
Nominiert: Daniel Golparvari
Nominiert: Daniel Golparvari Foto: Peter Lessmann

Im zarten Alter von acht Jahren schloss sich Daniel Golpavari dem 1. FC Gievenbeck an: Seine komplette Jugend verbrachte er beim FCG, kickte unter Trainern wie Henning Schnittker, Henning Timpe, Niklas Bonnekessel oder Benjamin Heeke und schnürte später auch für die zweite Mannschaft der Rot-Blauen in der Bezirksliga die Fußball-Schuhe.

Doch im vergangenen Sommer beendete das „Gievenbecker Urgestein“, wie sich Golparvari selbst bezeichnet, seine Zeit beim FCG und schloss sich dem A-Ligisten Concordia Albachten an. „Der Abschied fiel mir schon schwer. Aber ich wollte den nächsten Schritt gehen und endlich einmal in einer ersten Mannschaft spielen. Und meine Entscheidung war richtig“, sagt der 23-Jährige, der bei der Wahl zu Münsters Fußballer des Jahres zu den elf Auserwählten gehört.

Seine Nominierung hat sich Golparvari durch seine starken Leistungen im Dress der Concorden verdient. Coach Jens Truckenbrod hatte den versierten Mittelfeldspieler schon länger auf dem Zettel und überzeugte ihn letztlich vom Wechsel. Und der „Zehner“ zahlte zurück, neben elf Treffern legte er seinen Mitspielern 16 Tore auf – davon bestimmt zehnmal, wie Golparvari schätzt, dem 29-fachen Goalgetter Lars Zymner.

Den Erfolg des Meisters der Kreisliga A 2, der in der kommenden Saison erstmals in der Bezirksliga spielen wird, aber nur an Zymner oder seiner Person festzumachen, entspricht nicht seinem Charakter. „Bei uns sticht keiner heraus. Wir sind die ganze Saison als Mannschaft aufgetreten, waren ein Kollektiv. Das hat uns stark gemacht“, sagt Teamplayer Golparvari bescheiden.

Am vergangenen Samstag hatte er während seiner Arbeit als Krankenpfleger bei den Alexianern von seiner Nominierung erfahren, die Mannschaftsgruppe feierte ihn ab. „Ein Freund hatte mich zuvor auf der Facebook-Seite von 11 Flemmer vorgeschlagen. Das war eher ein Joke. Als ich dann gehört habe, dass ich tatsächlich dabei bin, musste ich erst einmal schmunzeln“, meint Golparvari. Ein Witz ist seine Aufstellung zur Wahl aber keinesfalls. Sie ist hochverdient.

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