Lars Schulze Sutthoff steht kurz vor der Verleihung des Goldenen Reitabzeichens
Mit 18 Jahren bereits im Nationalteam

Greven -

Er ist gerade erst 18 Jahre alt und steht trotzdem bereits vor einer großen Auszeichnung. Nur noch eine Platzierung in einer S-Dressur fehlt Lars Schulze Sutthoff, bevor ihm das Goldene Reitabzeichen verliehen wird. Eine außergewöhnliche Leistung für einen jungen Mann dieses Alters. Verdient hat sich der junge Dressurreiter diese Meriten durch zahlreiche Erfolge in den vergangenen Jahren.

Freitag, 28.11.2014, 14:00 Uhr

Lars Schulze Sutthoff ist mit Pferden groß geworden. Sein Vater Bernard ist ein bekannter Pferdezüchter und war lange Zeit – und ist es sicher heute auch noch – sein erfolgreicher Lehrer und guter Ratgeber. „Ich habe mit zehn Jahren mein erstes Turnier geritten“, sagt Lars Schulze Sutthoff. Ungewöhnlich erscheint auf den ersten Blick, dass sich ein Junge auf die Dressur versteift und hier große Erfolge einfährt. Doch der Grevener ist vielseitig. „Beim Springreiten war ich auch schon bis zum M-Springen platziert“, sagt der 18-Jährige. Im Moment habe er aber kein Springpferd, mit dem er arbeiten könne. Dafür ist er aber in der Dressur umso erfolgreicher. Sein Pferd Emotion war gerade fünf Jahre alt, als er es zum ersten Mal ritt. Bis heute, sechs Jahre später, hat diese kongeniale Beziehung gehalten. Und da das Paar so außergewöhnliche Erfolge erzielte, ist auch der Bundestrainer für Junioren und Junge Reiter, Oliver Oelrich , auf ihn aufmerksam geworden und hat ihn in den Nationalkader berufen. „Von Oliver Oelrich bekomme ich den letzten Feinschliff“, sagt Lars Schulze Sutthoff über den Trainer, der ebenfalls für den Reit- und Fahrverein Greven startet. Da sind die Kommunikationswege kurz, intensiv und erfolgreich. Jeden Tag ist er mit Emotion auf dem Platz oder in der Halle. Eine Stunde arbeitet er täglich mit seinem Erfolgspferd. Weitere drei bis vier Stunden bildet er noch andere Pferde aus. „Da bleibt in der Woche wenig Freizeit“, sagt der Auszubildende in Sachen Speditionskaufmann. Die Konzentration auf den Reitsport trägt Früchte, seine Erfolge reißen nicht ab. Den dritten Preis holte er beim Preis der Zukunft in Münster mit Emotion, Achter wurde er mit Love‘s Devine beim Signal Iduna Cup in Dortmund. In den Niederlanden wurde er in Roosendaal mit der deutschen Mannschaft Zweiter mit Emotion und mit Love‘s Devine Dritter und Vierter. Beim Preis der Besten in Münster wurde er Siebter. Ferner platzierte er sich bei den Sichtungen für die Europameisterschaften in Wiesbaden und Hagen am Teutoburger Wald. Und schließlich wurde er mit Emotion Westfälischer Meister in Freudenberg. Eine große Prüfung hat er in diesem Jahr noch zu bestehen. Dann hat er möglicherweise sein Goldenes Reitabzeichen in der Tasche, bevor dann die Wintersaison beginnt, in der er es auch ein wenig langsamer angehen lässt.

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