Handball Benefizspiel
Begeisterndes Ambiente

Greven -

Es war wie zu früheren Bundesligazeiten: Die Halle gut gefüllt, die Stimmung prächtig. Dazu trugen beide Mannschaften bei. Und die Fans konnten ein ums andere Mal herrliche Tore bejubeln.

Mittwoch, 12.11.2014, 23:00 Uhr aktualisiert: 13.11.2014, 15:22 Uhr
Das „Kampfschwein“ war wieder da: Daniela Tubbesing begeisterte das Publikum wie in früheren Zeiten. Auch beim Benefizspiel schonte sie weder sich noch den Gegner.
Das „Kampfschwein“ war wieder da: Daniela Tubbesing begeisterte das Publikum wie in früheren Zeiten. Auch beim Benefizspiel schonte sie weder sich noch den Gegner. Foto: wik

Welch eine Inszenierung: Da packten die ehemaligen Bundesligadamen ihre Sportklamotten aus, liefen aufs Parkett und schon herrschte in der Halle eine Stimmung wie zu alten Zeiten. Und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn die „Oldies“ bewiesen, dass sie noch nichts verlernt haben. Und die neue Mannschaft untermauerte, dass es das Vertrauen der Fans verdient hat. „Ich wünsche mir, dass die großartige Geschichte des Grevener Handballs weitergeschrieben wird“, sagte der Sponsor Bernhard Ahlert vor dem Match.

Am Mittwochabend schrieben beide Mannschaften ein herausragendes Kapitel in diesem Handballbuch. Tosender Beifall für die überragende Daniela Oana , die mit neun Toren die beste Werferin auf dem Feld war. „Dana, die Mädchen brauchen dich“, wünschte sich Trainer Malte Francke , dass Daniela Oana in Zukunft wieder zur Mannschaft zurückkehrt. Der Beifall wollte nicht enden.

Den bekam auch Renate Beckmann, die nicht nur einen Siebenmeter hielt, sondern gleich drei Bälle innerhalb von wenigen Sekunden. Wie ein junger Hüpfer sprang sie dabei durch den Kasten. Auch sie könnte immer noch in der Oberligamannschaft mitspielen. Dass sie auch noch auf dem Feld spielen kann, bewies sie kurz vor Schluss, als sie mit nach vorne ging und Stephanie Blome am Kreis in Szene setzte. Dort tummelte sich auch das „Kampfschwein“ Daniela Tubbesing. Sie gab wie gewohnt keinen Ball verloren und wird – wie früher – wohl einige blaue Flecken davongetragen haben. Sehenswert dann auch die Anspiele von Daniela Lanze an den Kreis. Gleich waren sie wieder da, die Erinnerungen an die glorreiche Zeit.

Doch auch die junge Mannschaft unter Malte Francke spielte herzerfrischend auf. Kira Breudel war am Kreis nicht zu bremsen, Julia Tasche setzte sich ein ums andere Mal durch, Anita Balla tanzte die Abwehr aus, Cristina Tat traf genau wie Ana-Maria Ludusan aus dem Rückraum. Und dann die Gegenstöße: herrlich herausgespielt, fast immer die freie Mitspielerin gesehen: Diese Mannschaft hat das Zeug, sich in die Herzen der Zuschauer zu spielen. Wen interessierte da schon das Ergebnis nach drei Dritteln. Die Youngster gewannen mit 35:32 Toren.

„Oldies“: Babsi Krümpel, Renate Beckmann – Daniela Lanze (1), Stephanie Blome (4), Daniela Tubbesing (4), Sandra Rother (2), Susanne Althoff (1), Kerstin Kortenbrede, Daniela Oana (9), Jenny Volkmer (8), Sabine Horsthemke, Linda Steltenkamp (2), Tina Herkt (1).

„Youngster“: Nora Peter, Kira Breudel (7), Julia Tasche (4), Alexa Beckmann (2), Cristina Tat (5), Nicoletta Tiba (1), Sophia Bultmann (1), Anna-Maria Ludusan.

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