Fußball: Aufstiegsrelegation in Gimbte
Stadt Greven äußert sich zur Platzsperre in Gimbte: „Klären, was schief gelaufen ist“

Greven/Gimbte -

Dass BG Gimbte sein heutiges Relegations-Heimspiel aufgrund einer durch die Stadt verhängten Platzsperre nicht auf heimischem Rasen austragen darf, hat für hitzige Diskussionen gesorgt. In einer Pressemitteilung hat die Stadt sich nun zu dem Thema geäußert.

Mittwoch, 31.05.2017, 19:34 Uhr aktualisiert: 31.05.2017, 19:36 Uhr
Rasenpflege ist angesagt ...
Rasenpflege ist angesagt ... Foto: Witters/TimGroothuis

Den Vorwurf, die Technischen Betriebe Greven (TBG) würden die Schuld daran tragen, dass der SC BG Gimbte sein Relegations-Heimspiel nicht an der Schlage austragen kann, will man im Grevener Rathaus so nicht stehen lassen. Die Stadt teilte mit, dass sich die TBG sogar mehrfach mit allen Grevener Sportvereinen über die anstehenden Pflege-Termine ausgetauscht hätten. Dazu Pressesprecher Klaus Hoffstadt: „Mir liegt der Schriftverkehr mit den Grevener Sportvereinen vor. Daraus geht eindeutig hervor, dass sämtliche Vereine die aktuelle Übersicht zu den geplanten Pflege-Terminen am 4. April von den TBG erhalten haben – auch der SC BG Gimbte.“

Bereits zu Beginn des Jahres seien alle Sportvereine gebeten worden, wichtige Daten zurückzumelden. Aus Gimbte kam der schriftliche Hinweis, dass das letzte Spiel am 28. Mai ausgetragen werde. „Auf Basis der Rückmeldungen aus den Vereinen wurden die Planungen der TBG sogar ausdrücklich noch einmal angepasst“, so die Pressemitteilung. Wörtlich heiße es in einer E-Mail an die Vereine vom 17. März: „Ich habe versucht, alle Wünsche der einzelnen Vereine zu berücksichtigen. Ich bitte bis Montag, den 27.3., um eine verbindliche Rückmeldung, ob die Zeiten so in Ordnung sind.“

In Greven lege man sehr großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Sportvereinen. Das sei in anderen Städten längst nicht selbstverständlich.

Dass die Verantwortlichen aus Gimbte die TBG vor Wochen auf das mögliche Relegationsspiel angesprochen hätten, weisen die TBG entschieden von sich. Es habe den Anschein, als sei man auf der Suche nach einem Sündenbock, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt. Die Verwaltung strebt dagegen eine konstruktive Lösung an und bietet den Verantwortlichen aus Gimbte ein klärendes Gespräch an: „Wir müssen jetzt klären, was da in der Kommunikation schief gelaufen ist und wie wir das in Zukunft verhindern können. Vor allem aber wünschen wir den Blau-Gelben alles Gute für die anstehende Relegation und drücken die Daumen, dass es mit dem lang ersehnten Aufstieg klappt.“

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