Fußball: Aufstiegsrelegation
Ein Fußballabend für‘s Archiv: Gimbte schlägt Handorf in der Relegation

Greven/Gimbte -

Dieses Spiel war Werbung in eigener Sache: Mit großem Kämpferherz hat B-Ligist BG Gimbte das erste Spiel der Aufstiegsrelegation in der Grevener Schöneflieth gewonnen. Mit 3:1 (1:0) besiegte das Team vom Trainerduo Dragan Grujic und Daniel Helmes den TSV Handorf – und das wohlgemerkt in zweifacher Unterzahl. Die Tore für Gimbte erzielten Marco Wienkamp (38./85.) und Fabian Rink (55.) den Anschlusstreffer für Handorf erzielte Julian Austermann (86.).

Freitag, 02.06.2017, 00:43 Uhr
Marco Wienkamp jubelt über seinen Treffer zum 1:0.
Marco Wienkamp jubelt über seinen Treffer zum 1:0. Foto: Ulrich Schaper

Als die sagenhaft verrückte Partie vorüber war, erlebte die Grevener Schöneflieth eine Eruption, die sie zuletzt beim Bezirksligaaufstieg 2015 erlebt hatte. Bierdusche, Fans und Auswechselspieler, die aufs Feld stürmten. Diejenigen, die noch stehen konnten nahmen die Glückwünsche aufrecht entgegen. Der Rest würde im Liegen geherzt. Soeben hatte BG Gimbte den TSV Handorf mit 3:1 (1:0) besiegt. Allein das hätte an einem normalen Donnerstag schon Anlass zur Freude gegeben. Das alles aber ist der Elf vom Trainerduo Dragan Grujic und Daniel Helmes allerdings in zweifacher Unterzahl gelungen (zwei!fach!).

Aufstiegsrelegation: Gimbte schlägt Handorf in zweifacher Unterzahl mit 3:1

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Wenn Mannschaften von ihren Fans nach einer Partie an den Zaun gebeten werden, dann haben sie ja meist alles richtig gemacht. Grujic johlte, Schürhoff intonierte und alle zusammen feierten mit dem Anhang die Humba. Auf die Belastbarkeit der Stimmbänder wurde keine Rücksicht genommen.

Entscheidungsspiele sind ja dazu da, gewonnen zu werden. Sie hinterlassen Erlebnisse, die man später historisch nennen kann, und die in Erinnerung mit den Jahren immer größer und verklärter werden.

Der 3:1 (1:0)-Sieg von BG Gimbte gegen den TSV Handorf in der Aufstiegsrelegation aber, der war auch am Donnerstagabend schon groß.

Was war im Vorfeld nicht alles geredet worden: Platzsperre in Gimbte, Heimvorteil futsch – hier und da war dann auf der Tribüne auch zu vernehmen, dass man gerne in der Schlage gespielt hätte. Sowohl Helmes als auch Grujic riefen die Mannschaft aber zur Ordnung – und für die war das Ganze dann auch tatsächlich überhaupt kein Thema mehr. Man bedankte sich artig bei 09 für die Gastfreundschaft und dann ging es los.

Beide Teams kamen schwer in die Gänge. Handorf hatte mehr vom Spiel. Auf Gimbter Seite häuften sich die Fehlpässe – der TSV jedoch konnte daraus keine wirklich Chance kreieren. Von den 22 Spielern auf dem Rasen wollte keiner so richtig auffallen. Dafür machte der Gimbter Anhang vom Anpfiff an mächtig Druck.

Rote Karte – und die Gimbter Antwort

So richtig aus dem Häuschen gerät das Gimbter Publikum dann erstmals dank Marco Wienkamp, der goldrichtig steht als ein Distanzschuss zunächst an die Latte und dann an seinen Kopf knallt. 1:0 Gimbte. Aus dem Nichts. Das Publikum rastet erstmals aus. Nur drei Minuten später auf der Gegenseite. Fehlpass. Kein Verteidiger in Sicht. BG-Schlussmann Laufmöller eilt aus seinen Kasten, Handorfs Angreifer Julian Austermann fällt. Ein Pfiff. Rot. Gimbte in Unterzahl. USA-Rückkehrer Peer Kösters muss aus taktischen Gründen raus, Lennart Fisseler nimmt den Platz zwischen den Pfosten ein.

Noch einmal zwei Minuten später. Wieder auf der andere Seite. Langer Ball auf die linke Seite, Grujic spielt in die Mitte, Rink lässt den Ball passieren und Grotholtmann nagelt das Spielgerät an den Pfosten. Handorf schien zu diesem Zeitpunkt nicht unglücklich über den kurz darauf erfolgten Halbzeitpfiff. Reichlich Gesprächsstoff lieferte die erste Halbzeit – und es sollte noch einiges dazu kommen.

Platzverweis – und das 2:0 in Unterzahl

46. Minute der Ball rollt wieder. Der TSV bemüht, aber reichlich ziellos in der Vorwärtsbewegung. Und Gimbte? Nun ja, sucht mit dem dezimierten Personalbestand irgendwie nach Ordnung. 52. Minute: Handorf im Angriff. Scheinbar keine große Gefahr. Pielage stoppt sein Gegenüber mit einem durchaus körperlichen Einsatz. Der Schiedsrichter zeigt dem zuvor gelb bestraften Mittelfeldspieler Gelb-Rot. Eine Entscheidung mit tüchtig Empörungspotenzial. Gimbte ist nun nur noch zu neunt auf dem Rasen. Und macht was? Ball verteilen und weiter Angreifen. Unfassbar. Rink wird bei einem Entlastungsangriff von den Beinen geholt. Den Freistoß tritt er selbst – und schlenzt den Ball aus 18 Metern ins obere rechte Toreck. 2:0 (55.) für Blau-Gelb, für das Team, das mit zwei Mann weniger auf dem Feld steht.

Gimbte testet Nervenkraft der Zuschauer

Ohne Vorsatz testete Gimbte die Nervenkraft und Strapazierfähigkeit des Publikums. Das ins Irre schwappende Intermezzo aber hatte noch kein Ende gefunden. Grujic setzt einen Freistoß an den Querbalken, von wo er zurück ins Feld springt (60.), Wienkamp lupft den Ball über Gäste-Torhüter Tom Hoffmann, leider aber auch vorbei am leeren Gehäuse. Auf der Gegenseite vereitelt Fisseler, was es zu halten gibt und seine Vorderleute schmeißen ihre gefühlt zweieinhalb Meter langen Körper in jeden Schuss des TSV. Dann der entscheidende Moment – Konter übers Zentrum. Wienkamp sprintet aufs Tor zu – und trifft. 3:0 für Gimbte (85.). Den Anschlusstreffer durch Julian Austermann (86.) nehmen nur noch Pessimisten war – alle anderen jubeln bereits. Was für ein Spiel!

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