Handball: Landesliga
Führung fast noch verspielt

Greven -

Zum Start in die neue Saison mussten sich die Handballdamen des SC Greven 09 mit einem Remis gegen Sparta Münster begnügen.

Montag, 11.09.2017, 20:00 Uhr aktualisiert: 12.09.2017, 16:27 Uhr
Pia Lake rettete mit den 09-Damen am Ende noch ein Unentschieden.
Pia Lake rettete mit den 09-Damen am Ende noch ein Unentschieden. Foto: Heidrun Riese

Mit einer Fünf-Tore-Führung zur Pause ließen die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 auf einen vielversprechenden Saisonstart hoffen. Doch im Heimspiel gegen DJK Sparta Münster sollte es am Sonntag in der Rönnehalle noch richtig spannend werden. Letztlich war Bogdan Oana froh, dass seine Mannschaft mit einem 21:21 (11:6)-Unentschieden davon kam. „Wir haben einen Punkt gewonnen“, kommentierte der Trainer das Ergebnis.

An der ersten Halbzeit gab es nicht viel zu bemängeln. Zwar leisteten sich die 09-Damen im Angriff ihre Fehlwürfe und Ballverluste, hier und da auch einen technischen Fehler – doch all das machten sie mit einer starken Leistung in der Abwehr wieder wett. In der 6:0-Formation gingen die Grevenerinnen mit viel Biss ans Werk. Und den Rest erledigte die gut aufgelegte Kathrin Lohmann im SCG-Tor. Der erste Gegentreffer fiel mit dem 2:1 (6.). Es verstrich noch mal so viel Zeit, ehe Sparta zum 3:2 (12.) nachlegte. Seine beste Phase im Angriff hatte das Heimteam zwischen der 22. und 26. Minute: Pia Lake eröffnete die Fünf-Tore-Serie von Rechtsaußen, Nadine Mikowsky legte nach. Inga Seiffert war zuerst von Linksaußen erfolgreich und bewies beim zweiten Treffer, wie schnell sie auf den Beinen ist. Sabrina Vennemann vollendete mit einem weiteren Tempogegenstoß zum 11:5 (26.). Obwohl anschließend Flaute herrschte, gingen die 09-Damen mit einer deutlichen Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel sah es jedoch ganz anders aus. „Wir waren viel zu passiv, die Einstellung hat nicht mehr gestimmt“, erklärte Bogdan Oana. Durch eine 3:1-Serie gelang es den 09-Damen zwar zu Beginn, ihre Führung auf 14:7 (35.) auszubauen, doch danach ging es steil bergab. In den nächsten zehn Minuten konnte einzig Rückraumspielerin Sabrina Vennemann einen Treffer verbuchen (15:9, 38.). Und hätte Nadja Quadflieg nicht anschließend einen Siebenmeter vereitelt, hätte das DJK-Team die Gastgeberinnen schon früher am Schlafittchen gepackt. Denn nun legte Sparta eine Fünf-Tore-Serie hin und kam den 09-Damen mit 15:14 (44.) gefährlich nahe, ehe Nadine Mikowsky ihrer Mannschaft mit einem Doppelschlag aus dem Rückraum zum 17:14 (45./46.) wieder etwas Luft verschaffte. Doch der erste Ausgleich war nur eine Frage der Zeit – und er fiel mit dem 17:17 (49.). Wenig später folgte mit dem 18:19 (52.) auch der erste Rückstand. In beiden Fällen ließen sich die Grevenerinnen im Angriff den Ball abluchsen und per Tempogegenstoß einschenken. Und dann blieben auch noch ein paar gute Chancen liegen, unter anderem zwei Siebenmeter. So wurde die Schlussphase zu einer Herausforderung für die Nerven.

Aber am Ende gab es noch eine Zeitstrafe gegen eine DJK-Spielerin (59.) und einen letzten Ausgleich zum 21:21-Endstand, für den Franziska Langkamp von Rechtsaußen sorgte (60.) und damit zumindest einen Punkt rettete.

SC Greven 09: Lohmann, Quadflieg - Vennemann (5), Mikowsky (4/1), Seiffert (3), Langkamp (2), Werning (2), Hufelschulte (2), Cielejewski (2/1), Lake (1), Everwin, Socha und Suwelack.

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