Handball: Kreisliga
Halfmann will auf die Bremse treten

Greven -

Die Handballfreunde Reckenfeld/Greven stellen sich auf ein laufintensives Spiel ein.

Freitag, 22.09.2017, 17:00 Uhr aktualisiert: 26.09.2017, 12:46 Uhr
Christoph Wallroth trifft mit den Handballfreunden Reckenfeld/Greven auf die Reserve des TV Friesen Telgte und muss sich auf ein Tempospiel einstellen.
Christoph Wallroth trifft mit den Handballfreunden Reckenfeld/Greven auf die Reserve des TV Friesen Telgte und muss sich auf ein Tempospiel einstellen. Foto: Heidrun Riese

Auf eine rasante Begegnung müssen sich die Kreisliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 gefasst machen, wenn sie am Sonntagabend (Anwurf: 18 Uhr) beim TV Friesen Telgte II auf der Matte stehen.

„Das ist eine sehr junge Mannschaft mit bestimmt vier oder fünf Leuten, die in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend waren“, weiß Trainer Martin Halfmann über die Gastgeber. „Sie spielen einen superschnellen Ball nach vorne und ziehen ihr Tempo über 60 Minuten durch.“ Da sind vor allem ein gutes Rückzugsverhalten und Durchhaltevermögen gefragt.

Eine weitere Herausforderung ist die offensive Abwehr, die die TV-Reserve phasenweise gegen die HSG Ascheberg/Drensteinfurt eingesetzt hat. „Darauf müssen wir uns einstellen“, betont der HF-Coach. Auch wenn das Spiel, das bisher das einzige der Telgter in dieser Saison war, mit 22:25 (10:12) letztlich verloren ging – die 05er sind in jedem Fall gewarnt.

Wie schnell man ins Hintertreffen geraten kann, haben sie am vergangenen Wochenende selbst erlebt, beim 27:28 (13:12) gegen den ASV Senden II. „Es war ja unsere eigene Schuld“, verweist Halfmann auf die fünf Minuten, in denen ein paar Fehler seiner Mannschaft das Genick brachen. „Diese Auswärtsniederlage müssen wir wieder gutmachen und dafür jetzt in Telgte gewinnen“, fordert er einen Sieg ein. Dazu muss das HF-Team auch Geduld an den Tag legen. „So lange weiterspielen, bis sich eine klare Torchance ergibt - das ist mir wichtig“, sagt der Trainer, der außerdem gerne weniger technische Fehler sehen würde. An den Kampfgeist seiner Schützlinge braucht er indes nicht zu appellieren. „Der stimmt!“

Zum Personal: Christoph Wallroth, der vergangene Woche wegen Rückenbeschwerden ausgefallen war, hat am Donnerstag wieder trainiert. „Damit haben wir wieder eine Alternative mehr“, freut sich Trainer Halfmann über den personellen Lichtblick.

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