Tischtennis: Verbandsliga
Nix bei der Ex

greven -

Wiedersehen macht Freude? Geht so. Stephan Bothe trat mit der DJK BW Greven bei seinem Ex-Verein in Metelen an – und verlor mit 5:9.

Sonntag, 15.10.2017, 18:39 Uhr aktualisiert: 16.10.2017, 14:27 Uhr
Hätte gegen die ehemaligen Kollegen gerne mehr mitgenommen: Stephan Bothe konnte mit der DJK Greven bei seinem Ex-Klub TTV Metelen nicht gewinnen. 5:9 lautete das bittere Endergebnis.
Hätte gegen die ehemaligen Kollegen gerne mehr mitgenommen: Stephan Bothe konnte mit der DJK Greven bei seinem Ex-Klub TTV Metelen nicht gewinnen. 5:9 lautete das bittere Endergebnis. Foto: Stefan Bamberg

Das Treffen mit der sportlichen Ex – na ja, vergnügungssteuerpflichtig war es für Stephan Bothe nicht. „Das ist bitter“, meint Blau-Weiß Grevens Tischtennis-Routinier. „Ausgerechnet wenn wir gegen sie spielen, sind sie komplett.“ Weil der TTV Metelen erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung antreten konnte, geriet Bothes Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub für die DJK-Verbandsligaherren zum ergebnistechnischen Rohrkrepierer. Mit 5:9 unterlag die blau-weiße Sechs im kleinen Derby.

Die in Sachen Personal maximal improvisiert in Metelen aufschlug: Reinhard Rothe und Torsten Radke fehlten, das erwartete – und bereits für Samstag erhoffte – Comeback von Milan Heidkamp verschiebt sich auch noch ein bisschen. „Und dann“, sagt Bothe, „fehlen uns die Alternativen.“ Bothe selbst freilich glänzte als Ergebniskosmetiker: erst fulminanter Sieger im Doppel-Krimi mit Max Haddick, dann im Einzel TTV-Spitzenmann Dawid Ciosek weggeputzt – da zeitgleich zwei Doppel verloren gingen, hieß es am Ende der ausgeglichenen Anfangsphase 2:2.

Umkämpft ging‘s weiter: Haddick ergatterte im Entscheidungssatz die Führung – die allerdings ein kurzes Vergnügen blieb. Weil die Gastgeber im unteren Paarkreuz konterten: Peter Everding und Roman Lakenbrink sahen hier nicht so richtig viel Land gegen ihre Gegner.

Hinzu gesellte sich das Kardinalproblem der letzten Wochen: „Wir haben schon wieder die engen Partien abgegeben“, ärgerte sich Bothe. Rajee Sithamparanathan gleich zweimal, Bothe im Duell mit seinem alten Vereins-Spezi Hendrik Waterkamp – beide kassierten 2:3-Niederlagen. Zwar haute Haddick gegen den ausnahmsweise überraschend spendablen Ciosek mit einem 3:1 noch mal einen raus – doch dem Lebenszeichen folgte kein Aufbäumen. Abwehrexperte Everding mauerte in seiner zweiten Partie zwar engagiert, aber letztlich doch erfolglos – der 5:9-Schlusspunkt, nach dem Greven den Tabellenkeller zumindest wieder im Auge behalten muss.

„Wir brauchen vor der Herbstpause jetzt ganz dringend noch ein paar Punkte“, mahnt Bothe. „Das Heimspiel gegen Datteln nächstes Wochenende bietet sich dafür eigentlich schon an.“

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