Jugendfußball: Bezirksliga
Im Höhen- und Tiefflugmodus

Greven -

Bei den einen läuft es richtig rund, während die anderen noch ihren Platz in der Bezirksliga suchen. Die Zwischenbilanz der drei Bezirksligajugendmannschaften des SC Greven 09 könnte unterschiedlicher kaum ausfallen. Während sich die C-Jugend an der Spitze sonnt, sorgt sich die A-Jugend bereits nach einem Saisondrittel um den Klassenerhalt. Im wahrsten Sinne des Wortes in der Mitte befindet sich die B-Jugend.

Donnerstag, 26.10.2017, 14:00 Uhr
Steigerung erbeten: Die A-Juniorenfußballer des SC 09 warten auf den Durchbruch in der Bezirksliga.
Steigerung erbeten: Die A-Juniorenfußballer des SC 09 warten auf den Durchbruch in der Bezirksliga. Foto: Stefan Bamberg

Höhen- und Tiefflüge liegen manchmal ganz dicht beieinander. Während die C-Juniorenfußballer des SC Greven 09 die Bezirksliga regelrecht aufmischen und sich nach dem ersten Saisondrittel an der Spitze sonnen, kämpfen die A-Junioren des Vereins ums sportliche Überleben. Nach sieben Spieltagen stehen gerade einmal vier Punkte auf der Habenseite.

Harald Peppenhorst ist A-Juniorentrainer und Sportlicher Leiter beim SC Greven 09. In seiner Koordinationsfunktion liegt sein besonderes Augenmerk auf den A-, B- und C-Junioren, die der Verein mit aller Macht in der Bezirksliga etablieren möchte. Sein Zwischenfazit nach dem ersten Saisondrittel und vor der Herbstferienpause ist zwie gespalten: „Die C-Junioren haben das Zeug, ein Wörtchen um den Aufstieg mittzureden. Und die B-Junioren geraten aus meiner Sicht nicht in Regionen, wo wir uns Gedanken machen müssen.“ Alleine bei den A-Junioren drückt der Schuh. Und er drückt heftig.

Vor allem der knapp bemessene Kader sorgt für Schwierigkeiten. Außerdem gehen den Grevenern ganz offenbar Offensivqualitäten ab. 22 Gegentreffern stehen nach sieben Spielen ganze zwei eigene Tore gegenüber. Der Trainer Harald Peppenhorst berichtet aber auch von „großen Fortschritten.“ So wie beim 0:2 im vorgezogenen Spiel gegen die Warendorfer SU, dem Top-Team der Liga und Tabellenführer. „Gegen Warendorf hat die Mannschaft mit Sicherheit ihre beste Saisonleistung gezeigt“, meint Peppenhorst. Eine taktisch einwandfreie Leistung brachte die Grevener in der vergangenen Woche gar in die Nähe eines Punktgewinns. Erst in der Schlussphase wendete sich das Blatt mit den späten Gegentreffern in der 81. Und 84. Minute. „Gegen diesen Gegner wäre ein Punkt ein Bonus gewesen“, stellt der 09-Trainer fest und richtet vielmehr auf die kommenden Aufgaben im November, wenn es gegen die direkten Konkurrenten um die entscheidenden Punkte geht. „Jetzt müssen wir punkten“, betont Peppenhorst und legt mit sieben angepeilten Zählern vor der Winterpause die Messlatte nicht gerade niedrig ein.

Der bislang vielversprechende Saisonverlauf der B-Junioren könnte bei diesem Unterfangen noch besonders ins Gewicht fallen. Die A-Junioren setzen bei allen eigenen Bemühungen auch auf die personelle Unterstützung aus der B.

Außerdem will Harald Peppenhorst den Kader in der Winterpause nach Möglichkeit verstärken. Damit aus dem bisherigen Tiefflug dann doch noch ein Höhenflug wird.

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