Fußball: Kreisliga A Tecklenburg
Personalnot setzt ungeahnte Kräfte frei

Saerbeck -

Setzt der SC Falke Saerbeck seinen Höhenflug fort? Vieles spricht dafür, dass der A-Ligist auch weiterhin zum Kreis der Top-Teams zählen wird. Schließlich hat Trainer Holger Althaus aus der Not eine Tugend gemacht.

Sonntag, 29.10.2017, 00:00 Uhr aktualisiert: 29.10.2017, 18:43 Uhr
In glänzender Verfassung präsentiert sich Saerbecks Konstantin Usov (l.).
In glänzender Verfassung präsentiert sich Saerbecks Konstantin Usov (l.). Foto: Weßeling

Personell ist Fußball-A-Ligist SC Falke Saerbeck nicht auf Rosen gebettet. Bis dato gab es noch keinen Spieltag, an dem Falke-Trainer Holger Althaus nicht improvisieren musste. Auch das Training findet in der Regel in überschaubaren Gruppengrößen statt. Selten versammeln sich mehr als zehn Spieler um ihren Trainer. Und doch: Nach elf Spieltagen zählt die Mannschaft zum Kreis der Top-Teams, rangiert mit nur drei Punkten Rückstand in Schlagdistanz zu Spitzenreiter Hörstel. Wie ist das möglich?

„Wir sind positiv überrascht“, gesteht selbst der Trainer, nicht mit einer so guten Zwischenbilanz gerechnet zu haben. Trotz der vielen Ausfälle scheint Althaus in den vergangenen elf Spielen zumeist die richtige Mischung auf den Platz gebracht zu haben. Er selbst meint: „Wir arbeiten ordentlich zusammen, die Spieler haben eine gute Spielauffassung und wir verfügen auf dem Platz über die nötige Ruhe.“ Weiterhin ausschlaggebend ist die gute Chancenverwertung der Saerbecker. Die bislang 30 erzielten Treffer verteilen sich auf viele Schultern. Besonders Verlass ist auf Konstantin Usov, der mit bislang elf Treffern glänzend aufgelegt ist.

Torgefährlich und flexibel: Das sind die Dinge, die den Tabellendritten auszeichnen: „Wir sind nicht gut berechenbar“, gewinnt Althaus den unfreiwilligen Wechselspielen daher auch etwas Positives ab.

Auch der SV Büren, am Sonntag Gastgeber der Saerbecker, muss sich auf diese Unberechenbarkeit gefasst machen. An diesem Spieltag muss Althaus einmal mehr improvisieren. Bange macht er sich dennoch nicht vor dem Duell mit dem Fünften. „Der Druck lastet auf Büren, schließlich will die Mannschaft nach ihrem Drei-Jahresplan aufsteigen.“ Dafür dürfte ein Sieg gegen die fünf Punkte besser platzierten Falken Pflicht sein. Althaus erwartet deshalb eine „enge Kiste.“

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