Sportaerobic
Internationales Format

Greven -

Die Erwartungen im Vorfeld hielten sich in überschaubaren Grenzen. Umso größer war der Jubel im Lager der kleinen aber feien Grevener Sportaerobic-Familie, die am vergangenen Wochenende in Bulgarien beim „Plovdiv-Cup“ internationales Parkett betrat – und mit respektablen Ergebnissen überraschte.

Freitag, 27.10.2017, 06:00 Uhr
Strahlende Gesichter nach dem überraschend guten Abschneiden in Bulgarien bei: (v.l.): Luka Otte, Diana Jakobi, Tatjana Scharon, Juliette Scharon, Thea Elsbernd. Daniel Lange, Alina Hoof und Lisa Schlotte.
Strahlende Gesichter nach dem überraschend guten Abschneiden in Bulgarien bei (v.l.) Luka Otte, Diana Jakobi, Tatjana Scharon, Juliette Scharon, Thea Elsbernd, Daniel Lange, Alina Hoof und Lisa Schlotte. Foto: SVC Münsterland

Die Delegation, in der sieben Grevener sowie ein Ibbenbürener Nachwuchstalent die Farben des Deutschen Turnerbundes (DTB) vertraten, erreichte gleich mehrere Finals. Sehr zur Freude von Trainer Peterson Querubin, der in der Nachschau feststellte: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben mehr erreicht als gedacht.“

Seine anfängliche Skepsis war durchaus berechtigt in Anbetracht der „sehr, sehr hohen Qualität“ (Querubin), die sich im bulgarischen Plovdiv zum Kräftemessen traf. Die 15 Länder boten starke Konkurrenz auf. Dagegen reiste die deutsche Vertretung mit dem Wissen an, bei diesem internationalen Wettkampf nichrs bestellt zu haben.

Das sollte sich diesmal ändern. Grevens Trainer, der in den vergangenen sieben Jahren den SVC Münsterland in Sachen Sportaerobic zu einer regelrechten Talentschmiede entwickelt hat, sah eine DTB-Vertretung, die das hohe internationale Niveau erreichte – und folgerichtig nicht nur einmal, wie von Querubin im Vorfeld gehofft, sondern stattliche acht Mal den Finaleinzug schaffte. Auch wenn es dort nicht zu einer Medaille reichte, der ehemalige Bundestrainer wertete den Auftritt als „Riesenerfolg.“

In der Altersklasse der zwölf- bis 14-Jährigen reichte es unter anderem zu Finalteilnahmen im Duo, Trio und in der Gruppe. Bei den 15- bis 17-Jährigen gab es einen Einzel sowie einen Trio-Final-Einzug. Luka Otte, Diana Jakobi, Tatjana Scharon, Juliette Scharon, Thea Elsbernd, Daniel Lange, Alina Hoof und Lisa Schlotte: Jeder von ihnen stand mindestens in einem der Finals.

„Das ist für mich eine Bestätigung unserer Trainingsarbeit“, war Querubin die Erleichterung nach diesen Erfolgen spürbar anzumerken.

Schließlich stehen die nächsten Herausforderungen kurz bevor. Bereits am kommenden Wochenende geht es für acht Grevener Aerobic-Sportler um die Nominierung in den Bundeskader. Es winkt das nächste Fernziel der durchaus erfolgsverwöhnten Grevener – die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr in Portugal. „Die Richtung stimmt“, glaubt Peterson Querubin an die jüngsten Erfolge anknüpfen zu können. Seine kleine Kaderschmiede läuft jedenfalls auf Hochtouren.

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