Fußball: Kreisliga A1 Münster
Aus dem Sumpf gezogen

Greven -

Die DJK-Fußballer haben ihr Kämpferherz entdeckt und ein weiteres Duell gegen einen direkten Konkurrenten für sich entschieden. Beim 2:1-Heimsieg gegen den SC Füchtorf wird es eigentlich nur in der Schlussphase spannend.

Montag, 04.12.2017, 00:00 Uhr
Kein Vorbeikommen: Grevens Niklas Berkemeier (l.) ist in der DJK-Hintermannschaft eine Bank.
Kein Vorbeikommen: Grevens Niklas Berkemeier (l.) ist in der DJK-Hintermannschaft eine Bank. Foto: th

Die DJK-Fußballer ziehen sich am eigenen Schopf aus dem Abstiegssumpf. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Beim 2:1-(1:0)-Heimerfolg gegen den SC Füchtorf versanken die DJKler trotz widriger Platzverhältnisse nicht im Matsch, sondern rangen ihre Gäste mit leidenschaftlichem Einsatz und der besseren Torausbeute nieder. Und anders als im Hinspiel, wo beim 3:4 die Serie der missglückten Auftritte ihren Anfang nahm, brachte sich das Team von Henrik Mester und Peter Talmann am Sonntag nicht um seinen verdienten Lohn und hat in der Tabelle zum Sprung angesetzt. Seit langer Zeit rangiert der Aufsteiger nicht mehr auf einem Abstiegsplatz.

„Diese drei Punkte tun uns richtig gut“, zeigte sich DJK-Coach Mester nach dem Heimsieg erleichtert. Den ungeliebten Tabellenkeller noch vor der Winterpause zu verlassen, noch vor vier Wochen schien dieses Ziel in Anbetracht des desaströsen Auftritts bei Germania Mauritz in weite Ferne gerückt. Seither ist das Kämpferherz der DJK entflammt und die lange Durststrecke beendet.

Was auch für Nicolai Lange gilt. Grevens Mittelfeldstratege traf am Sonntag endlich wieder einmal ins Schwarze. Mit seinem ersten Saisontreffer leitete Lange Mitte der ersten Hälfte den Heimsieg ein, der überhaupt erst gegen Ende der Partie ins Wanken geriet.

80 Minuten lang bestimmten überwiegend die Grevener das Geschehen auf dem schwer bespielbaren Tennenplatz. Füchtorf tauchte nur selten vor dem von Lukas Funke gehüteten Tor auf, der die wenigen Möglichkeiten gekonnt entschärfte. Als Chris Helmig in der 77. Minute einen Handelfmeter zum 2:0 verwandelte, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch die Gäste nutzten eine der wenigen unaufmerksamen Momente in der Grevener Hintermannschaft zum späten Anschlusstreffer, der zwar Garant für eine spannende Schlussphase war, an dem Ausgang jedoch nichts mehr änderte.

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