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Goldmädchen

Greven -

Helene Stenert gilt als großes Turntalent beim TVE Greven. Und auch darüber hinaus. Die Achtjährige wird längst nicht nur beim TVE gefördert. Auch auf Landesebene ist man auf sie aufmerksam geworden.

Mittwoch, 13.12.2017, 00:00 Uhr aktualisiert: 13.12.2017, 15:38 Uhr
Helene Stenert inmitten ihrer Mannschaft: Bei den Landesmeisterschaften setzte die TVE-Turnerin (3.v. links) eines von mehreren Ausrufezeichen.
Helene Stenert inmitten ihrer Mannschaft: Bei den Landesmeisterschaften setzte die TVE-Turnerin (3.v. links) eines von mehreren Ausrufezeichen. Foto: TVE Greven

Alles, was sie anpackt, endet mit einer Goldmedaille: So lässt sich das Sportjahr 2017 von Gerätturnerin Helene Stenert zusammenfassen. Erste beim Nachwuchswettkampf des westfälischen Turnerbundes (WTB), Gold bei der Kaderprüfung in Detmold sowie Landes- und Münsterlandmeisterin.

Vier Siege bei vier Wettkämpfen - der achtjährigen Sportlerin vom TVE Greven macht so schnell keiner etwas vor. Insbesondere in ihren Paradedisziplinen Barren und Boden punktete Stenert und ließ zum Teil die gesamte Konkurrenz hinter sich. Mit 14,25 Punkten (Barren) und 14,050 (Boden) glänzte sie beim WTB-Nachwuchswettkampf und erkämpfte sich damit einen großen Vorsprung, so dass sie sich mit einer Wertung von 54,0 und fast zwei Punkten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Gold sicherte. Damit ist sie die erfolgreichste Turnerin aus Westfalen in ihrer Altersklasse (AK 8).

Auch in der Gesamtwertung mit den drei anderen TVE-Athletinnen Jule Beitzenkroll, Lena Paulina Henning und Fabienne Böcker konnte sie sich den dritten Platz auf Westfalenebene sichern.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Helene Stenert nicht in der Sporthalle zu finden ist. Neben den Trainingseinheiten bei ihrem langjährigen TVE-Trainer Volker Dietz qualifizierte sie sich Anfang des Jahres für den Landeskader. Dort wird sie im Rahmen von regelmäßigen Kadertrainings beim Bünder TV zusätzlich gefördert. Kein Wunder, dass sie sich bei so einem straffen Trainingsprogramm von der Konkurrenz abhebt.

Auch bei den WTB-Landesmeisterschaften in Dortmund überzeugte Helene Stenert die Jury und kassierte eine Bestnote nach der nächsten. Mit 14,05 und 12,60 Punkten erhielt sie die höchsten Wertungen beim Sprung und Barren. Infolgedessen sicherte sie sich mit 50,0 Gesamtpunkten den Landesmeistertitel.

Schon mit vier Jahren hat Stenert sich für das Gerätturnen entschieden und tritt damit in die Fußstapfen ihrer Mutter. Obwohl die Achtjährige in 2017 schon vier Titel erlangen konnte, hat sie noch einige Ziele für die nächsten Jahre. Für das Nachwuchstalent würde ein Traum in Erfüllung gehen mit der Qualifikation für den Bundeskader oder der Teilnahme an den Deutschen Jugendmeisterschaften.

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