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Do., 15.02.2018

Tischtennis: Verbandsliga Karnevals-Kater?

Milan Heidkamp rückt an Position eins vor, steht allerdings vor einer sehr schweren Aufgabe gegen die starke Reserve aus Ochtrup.

Milan Heidkamp rückt an Position eins vor, steht allerdings vor einer sehr schweren Aufgabe gegen die starke Reserve aus Ochtrup. Foto: Stefan Bamberg

Greven - 

Tischtennis-Verbandsligist DJK BW Greven trifft im Heimspiel auf die Reserve von Arminia Ochtrup. Da die Hausherren auf einen wichtigen Leistungsträger verzichten müssen, gehen sie gegen den spielstarken Gast allerdings nur als Außenseiter in die Partie.

Nach einer dreiwöchigen Pause, bedingt durch den Rückzug des TSV Marl-Hüls und durch das spiel­freie Karnevalswochenende, empfangen die Herren der DJK Blau-Weiß Greven in der Tischtennis-Verbandsliga am Sonntagmorgen die zweite Mannschaft des SC Arminia Ochtrup.

Die Gäste haben vor der Saison mit Michael Hillebrandt und Mark Beuing zwei Stammspieler ihres Oberligateams in die Verbandsliga gemeldet, um zum einen eine gute Mischung aus routinierten und jungen „Eigengewächsen“ zusammenstellen zu können, und zum anderen aber mit den beiden Spitzenakteuren quasi die Garantie zu haben, die Klasse zu halten.

Das ist, trotz einer Rückenverletzung von Beuing zum Saisonanfang, voll aufgegangen. Der alles überragende Michael Hillebrandt (24 Einzel – 24 Siege) führte sein Team zu wichtigen Punktgewinnen. Und als dann auch Mark Beuing wieder einigermaßen fit war, punkteten die Ochtruper fleißig und stehen nun mit 15:11 Zählern auf Platz vier in der Tabelle.

Sollten die Gäste also mit beiden Topspielern antreten, sind sie sicher klarer Favorit, denn die DJK muss in dieser Partie urlaubsbedingt auf ihre Nummer eins, Max Haddick, verzichten. Für ihn kommt wieder einmal Youngster Roman Lakenbrink zum Einsatz, der vom Spielsystem her ganz gut zu den jungen Ochtrupern passt und hier vielleicht für eine positive Überraschung sorgen kann. Auch Milan Heidkamp und Stephan Bothe waren zuletzt in guter bzw. sehr guter Verfassung und werden nicht leicht zu schlagen sein.

Durch das Fehlen von Haddick kann auch das nominell stärkste Doppel der Blau-Weißen (Haddick/Bothe) nicht an den Start gehen, doch die DJK-er wollen den Ochtrupern trotz aller Nachteile einen guten Kampf bieten.



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