Tischtennis Verbandsliga
Positiv ist nur die Platzierung

Greven -

Vier Spieltage vor Saisonschluss stehen die Tischtennisherren der DJK Blau-Weiß noch mächtig unter Strom. Der Grund: Um die Verbandsliga zu halten, müssen dringend Punkte her. In Datteln gab es am vergangenen Wochenende nichts zu holen. Doch die Grevener haben noch alles selbst in der Hand.

Sonntag, 11.03.2018, 17:28 Uhr aktualisiert: 11.03.2018, 19:10 Uhr
Starker Auftritt ohne Ertrag: Rajeevan Sithamparanathan
Starker Auftritt ohne Ertrag: Rajeevan Sithamparanathan Foto: sba

Die Ausbeute war mau, die Stimmung bei der DJK Blau-Weiß nach dem 3:9 beim TTC Datteln entsprechend gedrückt. Gleichwohl wohnte der Niederlage des abstiegsbedrohten Verbandsligisten etwas Positives bei. Stephan Bothe formulierte es so: „Wir befinden uns weiterhin nicht auf einem Abstiegsplatz.“ Damit es dabei bis zum in vier Spieltagen nahenden Saisonende bleibt, müssen jedoch ab dem nächsten Wochenende Punkte her: Mindestens vier, besser sogar fünf, so die Rechnung der DJK-Herren, die am Samstagabend zwei Ursachen für die deutliche Schlappe ausmachten.

Während Gastgeber Datteln die Grevener in Bestbesetzung empfing, gelang es der DJK einmal mehr nicht, ihre Stammbesetzung an die Tische zu bringen. Ohne Milan Heidkamp, dafür mit Ersatzspieler Peter Ewerding, mussten sie sich mit der Außenreiterrolle begnügen. Zudem fehlte am Samstag, so Bothes Einschätzung im Nachgang, das nötige Quäntchen Glück, um enge Spiele für sich zu entscheiden. Und davon gab es einige. So die 2:3-Doppelniederlage für Sithamparanathan und Ewerding. Oder die Fünf-Satz-Niederlagen von Max Haddick und Rajeevan Sithamparanathan in den anschließenden Einzeln.

Greven geriet frühzeitig in Rückstand und lag nach dem ersten Durchgang mit 2:7 aussichtslos zurück. Wie ein Abstiegsteam präsentierte sich die DJK jedoch keineswegs, wie Bothe betonte. Auch wenn er selbst nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte und zweimal ohne Satzgewinn unterlag. Formverbessert wirkte dagegen Reinhard Rothe. Er steuerte neben Max Haddick und dem Doppel Haddick/Bothe den dritten Einzelpunkt bei.

Erneut im oberen Paarkreuz zwar chancenlos, aber stärker als zuletzt spielte Matthias Kaltmeier. Stark, wenn auch ohne Ertrag, der Auftritt von Sithamparanathan.

Diese Signale sind es, die die DJKler weiterhin optimistisch stimmen, das rettende Ufer zu erreichen. Richtungsweisenden Charakter hat das Kellerduell mit Rheine am kommenden Wochenende. Eine Woche später gegen den TuS Hiltrup, der auf dem ungeliebten Relegationsplatz der Dinge harrt, geht es dann um die Frage. Die Woche darauf ist ein Sieg beim Schlusslicht Herten Pflicht. Spätestens dann sollen vier weitere Punkte auf dem Konto der Grevener stehen und das Verbandsligaticket gesichert sein.

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