Di., 13.03.2018

Jugendfußball: Bezirksliga Verschenkter Fußballsonntag für Grevens A-Jugend

Am Boden: Die A-Juniorenfußballer geraten immer tiefer in den Abstiegssumpf. Am Sonntag unterlagen sie zum dritten Mal im Folge dem aktuellen Schlusslicht.

Am Boden: Die A-Juniorenfußballer geraten immer tiefer in den Abstiegssumpf. Am Sonntag unterlagen sie zum dritten Mal im Folge dem aktuellen Schlusslicht. Foto: SC Greven 09

Greven - 

Der Plan zu Jahresbeginn lautete so: Punkte sammeln gegen die Kellerkinder der Bezirksliga, um möglichst rasch dem Abstiegskampf zu entsagen. Nach drei Niederlagen ist festzustellen: Dieser Plan der A-Juniorenfußballer des SC Greven 09 ist nicht aufgegangen. Nach dem 0:4 gegen Epe muss ein neuer Plan her.

Die A-Juniorenfußaller des SC Greven 09 taumeln dem Abstieg entgegen. Durch die 0:4-Niederlage gegen Tabellen-Schlusslicht Vorwärts Epe steckt das Team ganz tief im Kampf um den Klassenerhalt.

Bereits zum dritten Mal in Folge verloren die 09-er gegen den jeweiligen Träger der Roten Laterne. „Nur Schönspielerei reicht auch eben gegen den Tabellenletzten nicht“, bemängelte Trainer Harald Peppenhorst nach dem glanzlosen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit einfach in allen Belangen unterlegen“.

So gingen die Gäste, welche an diesem Vormittag körperlich und spielerisch den Hausherren deutlich überlegen waren, durch einen frühen Doppelschlag (7./10.) mit 2:0 in Führung und schraubten das Ergebnis acht Minuten vor dem Pausenpfiff noch einmal in die Höhe.

In der zweiten Hälfte zeigte sich die Mannschaft von Peppenhorst leicht verbessert und spielte sich einige Chancen heraus, die aber am Ende ungenutzt blieben. „Uns fehlte einfach der unbändige Wille, das Spiel noch zu drehen“, so Peppenhorst.

Am Ende stand ein ernüchterndes Ergebnis von 0:4 und ein „verschenkter Sonntag, den man sich hätte sparen können“.

Um in den kommenden Wochen bestehen zu können nimmt das Trainerteam, welches immer noch an den Klassenerhalt glaubt, und sich nicht mit der aktuellen Situation abfinden will, alle Spieler in die Pflicht, sich selber zu hinterfragen. In den kommenden Spielen muss die Mannschaft alles in die Waagschale werfen, damit der Befreiungsschlag aus dem Tabellenkeller noch gelingt. Am kommenden Sonntag (11 Uhr) geht es ausgerechnet zum unangefochtenen Tabellenführer aus Nottuln, bei dem die Schützlinge von Trainer Harald Peppenhorst dennoch befreit aufschlagen können. „Wenn da ein Unentschieden oder vielleicht auch mehr bei herumspringt, wäre das natürlich hilfreich, aber die Punkte müssen woanders geholt werden.“



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