Tischtennis: Verbandsliga
DJK-Herren vor dem Absturz?

Greven -

Im Endspurt der Saison sind die Spieler des Tischtennis-Verbandsligisten DJK BW Greven gefordert. Im Kellerduell gegen den TTR Rheine müssen die Hausherren dringend punkten, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu rutschen. In den kommenden Wochen geht es dann ausschließlich gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga.

Donnerstag, 15.03.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 16.03.2018, 16:34 Uhr
Matthias Kaltmeier und seine DJK-Teamkollegen müssen am Wochenende liefern.
Matthias Kaltmeier und seine DJK-Teamkollegen müssen am Wochenende liefern. Foto: Ulrich Schaper

Auch vor dem viertletzten Spieltag haben die Herren des Tischtennis-Verbandsligisten DJK Blau-Weiß Greven den Klassenverbleib noch nicht gesichert. Im Gegenteil, durch Punktgewinne der hinter den DJK-lern platzierten Teams ist die Situation in den vergangenen Wochen sogar noch „enger“ geworden. Zwar stehen die Blau-Weißen mit elf Punkten auf dem neunten Tabellenrang, der noch den Klassenerhalt bedeuten würde, doch der Vorsprung auf die Verfolger Hiltrup (ein Punkt) und Herten (zwei Punkte) ist minimal, und diese beiden spielen an diesem Wochenende gegeneinander.

Das heißt für die DJK – gegen die Nachbarn von der DJK TTR Rheine muss unbedingt gepunktet, bestenfalls gewonnen werden. Die Gäste sind mit 14 Punkten auch noch nicht ganz gesichert, im Hinspiel trennte man sich mit einem 8:8-Unentschieden voneinander. Womit klar sein dürfte, dass es sich um eine unglaublich wichtige Begegnung handelt, die von beiden Seiten sicher mit hoher Intensität geführt werden wird.

Nach der klaren Niederlage in Datteln können die Blau-Weißen immerhin auf ihre nominell beste Sechs zurückgreifen, auch wenn die zuletzt nicht alle in bester Verfassung waren.

Da Milan Heidkamp wieder die Position zwei besetzen wird, kann Matthias Kaltmeier, der eine wirklich negativen Lauf zu bekämpfen hat, aber an Position drei aufschlagen und Rajee Sithamparanathan rückt von Position vier auf fünf, womit sich zumindest auf dem Papier die Chancen der Grevener auf jeden Fall verbessern sollten. Auch Stephan Bothe, der in Datteln schwächelte, will wieder seine vorherige Normalform zeigen und auch Reinhard Rothe wirkte zuletzt verbessert.

Klar ist, dass sich alle in diesem wichtigen Spiel steigern müssen, wenn man auch in der nächsten Saison Verbandsligatischtennis in Greven bieten will. Rheine jedenfalls hat in der Rückrunde deutlich häufiger gepunktet als die Blau-Weißen, was nicht zuletzt auf den Einbau des stark aufspielenden Jugendlichen Linus Ripploh zurückzuführen ist, der in der Hinrunde noch in der zweiten Mannschaft der Rheinenser antrat. Er hat sich auf Anhieb an Position drei etabliert. Besonders stark trumpften bei den Gästen bisher die hinteren Positionen auf, die allerdings häufig wechselnd besetzt wurden. „Egal wie, die Punkte müssen her“, lautet das Motto der DJK BW Greven. Natürlich hoffen die Gastgeber auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung in der Emssporthalle.

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