Handball: Landesliga
Mit Wut im Bauch zum Heimsieg?

Greven -

Die Handballerinnen des SC Greven 09 treffen auf den Tabellennachbarn aus Wattenscheid.

Freitag, 16.03.2018, 21:00 Uhr
Katharina Horsthemke hofft auf einen Heimsieg gegen den Tabellennachbarn.
Katharina Horsthemke hofft auf einen Heimsieg gegen den Tabellennachbarn. Foto: Heidrun Riese

Zwei punktgleiche Tabellennachbarn treffen am Sonntagabend (Anwurf: 17 Uhr) in der Rönnehalle aufeinander, wenn die Landesliga-Handballerinnen des SC Greven 09 den TV Wattenscheid empfangen. Weil es im Mittelfeld der zweiten Staffel immer noch sehr eng ist, kann ein Sieg oder eine Niederlage einen Sprung nach oben, aber auch eine Rutschpartie nach unten bedeuten. Für die Mannschaft um Bogdan Oana gilt es, sich nach der 20:23 (9:13)-Niederlage beim SuS Neuenkirchen nicht weiter abhängen zu lassen.

Dass mit Sabrina Vennemann, Franziska Langkamp und Lisa Tiedemann erneut drei Spielerinnen fehlen, kommt dem Trainer in dieser Situation natürlich nicht gerade entgegen. Darüber hinaus steht noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Jana Werning, die am Dienstagabend im Nachholspiel in Neuenkirchen umgeknickt ist. Oana kennt seine Schützlinge gut – gut genug, um zu wissen, dass Ausfälle sie immer vor eine besondere Herausforderung stellen. „Das ist Kopfsache“, macht er deutlich. Daher komme es, wenn es um die Tagesform geht, auch immer auf die Aufstellung der Mannschaft an. „Dass wir in Neuenkirchen verloren haben, hatte zum großen Teil mit unserer Einstellung zu tun“, erklärt der SCG-Coach.

Aus diesem Grunde wünscht er sich, dass jede Grevenerin mit dem richtigen Maß an Wut im Bauch agiert, um die beste Leistung aus sich herauszuholen und mit dem nötigen Biss ans Werk zu gehen. „Das muss jede Spielerin für sich selbst tun“, ist ihm bewusst, dass er seinen Schützlingen in diesem Punkt wenig Anleitung geben kann.

Sehr wohl vorbereiten kann Oana seine 09-Damen auf den Gegner, gegen den es in der Hinrunde eine deutliche 16:26 (8:14)-Niederlage gab. „Wattenscheid ist eine sehr gut aufgestellte Mannschaft mit großen Spielerinnen im Rückraum, die alle aus der zweiten Reihe werfen können, und flinken Außen“, weiß der Trainer. „Es wundert mich, dass unser Gegner nicht höher platziert ist. Nach dem Hinspiel hatte ich ihn stärker eingeschätzt.“ Deshalb ist ihm auch klar, dass seine Schützlinge ihr Bestes geben müssen, wenn sie gegen den Tabellennachbarn bestehen wollen.

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