Tischtennis Verbandsliga
Eine Frage der Nervenstärke

Greven -

Drei Spieltage noch, dann entscheidet sich, ob die DJK weiterhin in der Verbandsliga aufschlägt. Nach dem sehr überzeugenden Auftritt gegen Rheine bekommen es die Grevener mit dem direkten Tabellennachbarn Hiltrup zu tun.

Samstag, 24.03.2018, 00:00 Uhr
Den Tischtennisherren der DJK, hier mit Peter Everding, steht am Sonntag ein heißer Tanz in Hiltrup bevor.
Den Tischtennisherren der DJK, hier mit Peter Everding, steht am Sonntag ein heißer Tanz in Hiltrup bevor. Foto: hri

Die Saison in der Tischtennis-Verbandsliga plätschert für die DJK-Tischtennisherren nicht einfach so aus. Im Gegenteil: Drei Spieltage vor dem Ende spitzt sich die Situation richtig zu. Noch ist vollkommen offen, wer direkt in die Landesliga absteigen muss und wer an der Abstiegs-Relegationsrunde wird. Für mehr Klarheit wird das Duell des TuS Hiltrup gegen die DJK Greven am Sonntagvormittag sorgen.

Zur Tabellenkonstellation: Die schlechtesten Karten hat im Moment der TTC MJK Herten, der mit neun Pluspunkten als Tabellenelfter den direkten Abstiegsplatz belegt und schon drei Punkte Rückstand auf die davor stehenden Teams hat. Um den Relegationsplatz zehn aber gibt es dagegen ein regelrechtes Hauen und Stechen. Zwischen diesem (12 Punkte) und Platz sechs (TTR Rheine, 14 Punkte) liegen lediglich zwei Punkte.

Und am Wochenende kommt es nun zu direkten Duellen zwischen den Beteiligten. So reisen die Grevener (13 Punkte) zum Nachbarn TuS Hiltrup (12 Punkte). Ein Duell, was diesmal also nicht alleine von der Nähe lebt.

In den vergangenen Jahren hat es viele Vergleiche zwischen beiden Teams gegeben, meist gab dabei der Heimvorteil den Ausschlag. Zudem spielen die Münsteraner bis dato eine starke Rückrunde (8:6 Punkte). Insbesondere die Positionen zwei bis vier (Scherzinger, Dkokha und Fröhling) bieten derzeit überzeugende Leistungen.

Insofern sind die Gastgeber am Sonntagmorgen leicht favorisiert, aber die Blau-Weißen fahren immerhin mit der Empfehlung eines klaren 9:3-Erfolgs gegen den TTR Rheine nach Hiltrup und werden sich zu wehren wissen.

Mit den Formverbesserungen von Milan Heidkamp und Kapitän Matthias Kaltmeier wollen die DJKler die Partie in Hiltrup möglichst lange offen halten und, wenn irgendwie möglich, etwas Zählbares mitnehmen.

„Auch wenn die Entscheidung über Klassenverbleib, Relegation oder Abstieg nicht alleine in dieser Begegnung fällt und es nach den Osterferien für die DJKler noch die Partie gegen den designierten Abstiegskandidaten Herten gibt, wäre ein Punktgewinn natürlich sehr hilfreich“, hofft Reinhard Rothe. Und: „Natürlich werden die Nerven eine große Rolle spielen.“

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