Bezirksliga: Grevener im Verfolgerduell gegen Vorwärts Wettringen
09er sind fit für den Kracher

Greven -

Es ist das Top-Spiel des Bezirksliga-Spieltages: die Partie zwischen dem SC Greven 09 und Vorwärts wettringen. Dem Sieger eröffnen sich rosige Perspektiven im Kampf um Platz zwei.

Freitag, 06.04.2018, 14:26 Uhr aktualisiert: 08.04.2018, 18:56 Uhr
Szene aus dem vergangenen Jahr: Grevens Sebastian Sterthaus (li.) gegen den Wettringer Gerold Laschke.
Szene aus dem vergangenen Jahr: Grevens Sebastian Sterthaus (li.) gegen den Wettringer Gerold Laschke. Foto: Heimspiel/Christian Lehmann

Greven 09 gegen Vorwärts Wettringen – es ist die Partie des Tabellendritten 09 gegen den Vierten. Ein echter Kracher. Allein schon deshalb, weil die Aussicht auf eine mögliche Aufstiegs-Relegation den Bezirksliga-Zweiten am Saisonende rosige Perspektiven eröffnet. Klar, dass die Nullneuner da mitmischen wollen. Mit einem Sieg gegen die Wettringer kämen sie diesem Ziel am Sonntag (15 Uhr, 09-Stadion) ein gutes Stück näher.

Allerdings stehen die Gastgeber vor einer Herkulesaufgabe, denn mit dem FC Vorwärts gastiert die erfolgreichste Mannschaft der Rückrunde in Greven. 09 hat somit ein dickes Brett zu bohren. „Aber bange davor sind wir nicht“, sagt 09-Trainer Andreas Sommer. Es sind schlichte Worte, die allenfalls zwischen den Zeilen zu erkennen geben, dass eine gehörige Portion Selbstvertrauen in ihnen steckt.

Die Zuversicht ist angebracht. Denn auch die Rückrundenbilanz der Grevener offenbart, dass sie gerüstet sind für das Top-Spiel. Mit 16 Punkten aus sieben Spielen sind sie gleich hinter Wettringen die Mannschaft mit der zweitbesten Zwischenbilanz.

Der 09-Coach lässt sich aber nicht locken. Er will keineswegs verraten, wie er die „harte Nuss“ (O-Ton Sommer) zu knacken gedenkt. Der FC Vorwärts bestach zuletzt aufgrund seiner kompakten und vor allem auch athletischen Spielweise. „Wir müssen dagegenhalten. Aber darauf kommt es ja in jedem Spiel an“, hält sich der Coach bedeckt. Es sind Worthülsen, die nur den Schluss zulassen, dass seine Mannschaft auf dem Platz Antworten auf all die drängenden Frage geben will.

Personell gibt es einige Unwägbarkeiten. So konnten Patrick Fechtel und Sebastian Sterthaus unter der Woche nicht trainieren. Beide plagen eine eitrige Mandelentzündung, sodass sich erst am Sonntag entscheidet, inwieweit sie dabei sind. Gleiches gilt für Emre Kücükosman, der aufgrund einer familiären Verpflichtung noch nicht absehen konnte, ob er am Sonntag pünktlich aufkreuzt. Schließlich sei auch Sven Jaspert angeschlagen, wie Sommer mitteilt.

Das Hinspiel gewannen die Nullneuner mit 2:1. „Da hatten wir viel Glück, weil unser Siegtreffer quasi in letzter Minute fiel“, erinnert sich Sommer. Dass der Erfolg dennoch nicht unverdient war, weil sie die bessere Mannschaft sind, können die Grevener beim Wiedersehen am Sonntag unter Beweis stellen. Fit für das Verfolgerduell sind sie allemal.

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