Fußball: Kreisliga A
Abstiegsgipfel auf Asche

Greven -

Im Endspiel um den Klassenerhalt müssen Punkte her. Entsprechend kämpferisch gehen die DJK-Herren die Partie gegen Westkirchen an.

Mittwoch, 11.04.2018, 14:33 Uhr aktualisiert: 12.04.2018, 16:05 Uhr
Voller Einsatz: Die DJK-Fußballer wollen den Krisengipfel gegen den Tabellenletzten aus Westkirchen am heutigen Donnerstag unbedingt gewinnen.
Voller Einsatz: Die DJK-Fußballer wollen den Krisengipfel gegen den Tabellenletzten aus Westkirchen am heutigen Donnerstag unbedingt gewinnen. Foto: DJK BW Greven

Im Sport – und damit auch im Fußball – ist ja einiges möglich. Insofern dürfte Peter Talmann am Dienstag besonders interessiert die Partie AS Rom gegen FC Barcelona verfolgt haben. In der „magischen Nacht“ hat der Außenseiter aus Italien den haushohen Favoriten doch glatt aus der Champions-League gekegelt. Nun mag der Vergleich zu den heimischen DJK-Fußballern weit hergeholt sein, zumal im Nachholspiel heute gegen den SV GW Westkirchen sicher kein Wunder nötig ist, um die Partie zu gewinnen. Was der Coach der Hausherren allerdings heute einfordert, ist die unbedingte Bereitschaft, das anvisierte Ziel auch zu erreichen. Insofern führen dann doch wieder alle Wege nach Rom.

Allerdings hat es sich auch dann auch mit den Gemeinsamkeiten. In Greven geht es heute schließlich um den Klassenerhalt in der Kreisliga und nicht um ein Weiterkommen in der Königsklasse. „Trotzdem, dass ist für uns das Spiel der Spiele. Wir müssen es gewinnen. Die Jungs wissen das auch“, versucht Peter Talmann erst gar nicht, den Druck von seinen Schützlingen zu nehmen. Die Anspannung steigt also vor dem Abstiegs-Gipfel – ein frühsommerlicher Abend-Kick mit technischen Finessen ist nicht zu erwarten – beide Kontrahenten haben sich auf ein reines Kampfspiel eingestellt.

Dennoch ist der Grevener Coach wegen der äußeren Bedingungen ein wenig ungehalten. Die Stadt Greven hat die Rasenplätze auf dem DJK-Sportgelände gesperrt, gespielt wird auf dem ungeliebten Ascheplatz. „Die Jungs sind natürlich enttäuscht. Zwar stehen Westkirchen nur Rasenplätze zur Verfügung, so gibt es keinen Wettbewerbsnachteil für uns. Aber dennoch hätten wir gerne auf Rasen gespielt“, sagt Talmann.

Personelle Sorgen gibt es bei den Hausherren keine, nahezu der komplette Kader steht den Gastgebern zu Verfügung. Talmann: „Wir wollen die Partie unbedingt gewinnen und haben die Möglichkeit, die Abstiegsplätze zu verlassen. Diese Chance wollen wir nutzen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5653195?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686793%2F
Nachrichten-Ticker