Tischtennis: Verbandsliga
Projekt Klassenerhalt abschließen

Greven -

Jetzt geht es um die Wurst – oder sportlich ausgedrückt um den Klassenerhalt in der Tischtennis-Verbandsliga. Wenn die DJK BW Greven am Wochenende auf den Tabellenletzten aus Herten trifft, dann zählt für den Gastgeber nur ein Sieg. Die DJK will die Favoritenstellung annehmen und die Weichen gegen das Schlusslicht schnell auf Sieg stellen, um eine unnötige Spannung zu vermeiden.

Donnerstag, 12.04.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 13.04.2018, 14:54 Uhr
Kapitän Matthias Kaltmeier hofft mit der DJK auf den entscheidenden Sieg im Spiel gegen den Letzten aus Herten.
Kapitän Matthias Kaltmeier hofft mit der DJK auf den entscheidenden Sieg im Spiel gegen den Letzten aus Herten. Foto: Stefan Bamberg

Vor dem wichtigsten Spiel der Saison stehen die Herren der DJK Blau-Weiß Greven in der Tischtennis-Verbandsliga gegen den TTC MJK Herten. Die Gäste sind Tabellenletzter, mit neun Pluspunkten, haben aber noch realistische Chancen, wenn sie denn aus den letzen Punktspielen vier Zähler holen, noch den Relegationsplatz zu erreichen.

Die DJKer hingegen haben mit einem Sieg alle Chancen, den Klassenerhalt klar zu machen, falls die unmittelbaren Konkurrenten, der TTV Metelen (in Ochtrup) und die DJK TTR Rheine (in Lüdinghausen) nicht beide überraschend siegen.

Natürlich ist der Druck in dieser Partie immens hoch. Und da man ja schon das Hinspiel in Herten mit 9:6 gewonnen hat, besteht auch eine entsprechende Erwartungshaltung, zu Hause, vor heimischem Publikum, einen Sieg einzufahren und damit einen Riesenschritt (je nach den Ergebnissen der Konkurrenz vielleicht sogar den entscheidenden Schritt) zum Verbleib in der Verbandsliga zu machen.

Die Gäste hatten das Pech, in der Rückrunde ihre Nummer eins, Markus Palka, lange Zeit verletzt, ersetzen zu müssen. Inwieweit er wiederhergestellt ist und gegen die Blau-Weißen antreten kann, ist unklar. Neben ihm verfügen die Hertener mit Benjamin Homann über einen sehr guten Spitzenspieler. Die nominelle Nummer zwei der Mannschaft konnte bisher ebenso mit positiven Ergebnissen überzeugen wie die Positionen fünf (Bernd Homann) und sechs (Marius Czempiel) des Teams. Dort haben die Hertener ihre Stärken, während sie an den anderen Positionen und in den Doppeln in der Rückrunde bisher nicht überzeugen konnten.

Auf Seiten der DJK schwächelte zuletzt zwar Spitzenmann Max Haddick ein wenig, doch dafür ging es beim lange ausgefallenen Milan Heidkamp deutlich nach oben, er ist mittlerweile in jeder Begegnung wieder für einen Sieg gut. Da auch Kapitän Matthias Kaltmeier in den Begegnungen gegen Rheine und Hiltrup wieder ansteigende Form zeigte (auch wenn noch nicht immer alle Ergebnisse stimmten), sollte es möglich sein, die Punkte in Greven zu behalten.

Stephan Bothe, der bis auf die Partie in Datteln, schon in der gesamten Rückrunde überzeugend aufspielt, Rajee Sithamparanathan, der etwas schwankende Leistungen zeigt, aber jederzeit für zwei Punkte gut ist und Reinhard Rothe, der so langsam wieder zu besserer Form findet, komplettieren das Team der DJK, das das Projekt „Klassenerhalt“ gerne am Sonntag positiv abschließen möchte. Zum letzten Heimspiel der Saison erwarten die Gastgeber zahlreiche Unterstützung.

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